Tiere unsere Mitwesen – ist Fleischessen eine Art Kannibalismus?

Leichengift (Ptomaine): Alkanthiole, Thioalkohole, Mercaptane / Thioether (Ethylmercaptan für Ethanthiol), Thiole, Thiolalkohole, Tholphenole, Alkanthiole/Alkans, Methanthiol, Ethanthiol – http://de.wikipedia.org/wiki/Thiole

Thioalkohole werden wegen ihrer Eigenschaft, Quecksilber-(II)-Ionen zu binden, auch Mercaptane genannt (von lat. Mercurium captans: Quecksilber fangend).

Alkanthiole, vor allem die kurzkettigen Homologe, sind erkennbar an ihrem besonders widerwärtigen Geruch. Sie haben eine toxische Wirkung auf das Zentralnervensystem.

Putreszin: Amin des Ornithins. CH2-NH2-(CH2)2-CH2-NH2 . Es entsteht bei abnormen Fäulnisprozessen im Darm und tritt dann im Harn auf; wird zu den Leichengiften gerechnet.

Leichengift (Ptomaine): stickstoffhaltige Basen, die bei der Fäulnis von tierischem Eiweiß entstehen (z. B. Kadaverin, Putreszin), sie sind teils giftig, teils ungiftig.

Tote Tiere, totes Fleisch – Leichengift – ab wann entsteht bei totem Fleisch Leichengift?
Ich recherchierte und konnte das nicht eindeutig klären.

Hier was ich dazu gefunden habe: http://www.irm.unibe.ch/content/lexikon_der_rechtsmedizin/index_ger.html

Leichenflecken: Eines der drei sicheren Todeszeichen. L. stellen das Blut dar, das sich in den oberflächlichen Blutgefässen der Haut abgesenkt hat und durch diese hindurchscheint. Sie treten nach 20-30 Min auf und bleiben über 20-30 Stunden durch Fingerdruck verdrängbar.

Leichenstarre: Eines der drei sicheren Todeszeichen. Entsteht wenn, der Muskelweichmacher Adenosintriphosphat (ATP) abgebaut ist. Die L. beginnt ca. 2-3 Stunden nach dem Tod und löst sich nach 2-3 Tagen wieder durch das Eintreten der Fäulnis.

In einem Chat zu Zahnproblemen belichtet Anne B. Fäulnisprodukte wie folgt:

http://www.symptome.ch/vbboard/zahnmedizin-zahnprobleme-allgemein/36372-leichengift-methyl-mercaptan-thioether-8.html

Mercaptane und Thioether sind dasselbe. Da sie schwer lösliche Quecksilbersalze bilden können, wurden sie Mercaptane genannt – abgeleitet vom Wort Quecksilber = Merkur bzw. Mercur.

Hier etwas aus meinem medizinischen Lexikon:

Zitat:

Merkaptane: Verbindungen, die sich von Schwefelwasserstoff ableiten. Sie sind auch als Thioalkohole anzusehen, in denen der Sauerstoff der Hydroxylgruppe ersetzt wird. Sie zeichnen sich durch einen widerlichen Geruch aus.

Thioalkohole: Alkohole, in denen das Sauerstoffatom durch Schwefel ersetzt ist, funktionelle Gruppe -SH (Sulfydrilgruppe), haben äußerst widerlichen Geruch; auch Merkaptane genannt, da sie schwer lösliche Quecksilbersalze bilden. Ausgangsstoffe für Schlafmittel, wie Sulfonal, Trional, Tetronal.

Kadaverin: Pentamethylendiamin NH2(CH2)5NH2; entsteht bei der Fäulnis eiweißhaltiger Stoffe. Ein Hauptbestandteil des Leichengiftes.“

Dimethylquecksilber – hochtoxisch – Teil von Leichengift

Offenbar entsteht bei dem Zerfallsprozess von Eiweiß (Fleisch) unter anderem auch Dimethylquecksilber, das hochtoxisch ist.

http://www.gischem.de/download/01_8-000593-74-8-000000_1_1_1.PDF

Dimethylquecksilber entsteht unter anderem bei der biologischen Methylierung von Quecksilber(II)-salzen durch Mikroorganismen.

Hier noch ein Artikel zum Fleischessen:

http://www.martinkarlschneider.de/Der%20Mensch%20%20Raubtier%20Deutsch%20%20Englisch.htm

Vorsicht:

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