Arsen und der Wahnsinn der WHO

Arsen und der Wahnsinn der WHO, die es in Medikamenten, Trinkwasser und Nahrungsmitteln zulässt – das ist Massenmord!!! Also auch ARSEN gehört dazu!!!

http://www.tagesschau.de/ausland/nasa170.html

http://www.n-tv.de/wissen/Unbekannte-Lebensform-entdeckt-article2065741.html

http://vimeo.com/10973928
Toxizität [Bearbeiten <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arsen&action=edit&section=16> ]

Dreiwertige lösliche Verbindungen des Arsens sind hoch toxisch <http://de.wikipedia.org/wiki/Toxizit%C3%A4t> , weil sie biochemische Prozesse wie die DNA-Reparatur <http://de.wikipedia.org/wiki/DNA-Reparatur> , den zellulären Energiestoffwechsel, rezeptorvermittelte Transportvorgänge und die Signaltransduktion stören. Dabei kommt es mutmaßlich nicht zu einer direkten Einwirkung auf die DNA, sondern einer Verdrängung des Zink-Ions aus seiner Bindung zu Metallothioneinen <http://de.wikipedia.org/wiki/Metallothionein> , und damit Inaktivierung von Tumor-Repressor-Proteinen (siehe auch Zinkfingerprotein <http://de.wikipedia.org/wiki/Zinkfingerprotein> ). Arsen(III)- und Zink(II)-Ionen haben vergleichbare Ionenradien, und damit ähnliche Affinität <http://de.wikipedia.org/wiki/Affinit%C3%A4t_(Biochemie)>  zu diesen Zink-Finger-Proteinen, nur dass Arsen nicht zur Aktivierung der Tumor-Repressor-Proteine führt.

Eine akute Arsenvergiftung führt zu Krämpfen, Übelkeit, Erbrechen, inneren Blutungen, Durchfall und Koliken <http://de.wikipedia.org/wiki/Kolik> , bis hin zu Nieren- und Kreislaufversagen. Bei schweren Vergiftungen fühlt sich die Haut feucht und kalt an und der Betroffene kann in ein Koma <http://de.wikipedia.org/wiki/Koma>  fallen. Die Einnahme von 60 bis 170 Milligramm Arsenik <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen(III)-oxid>  gilt für Menschen als tödliche Dosis (LD50 <http://de.wikipedia.org/wiki/Letale_Dosis>  = 1,4 mg/kg Körpergewicht); meist tritt der Tod innerhalb von mehreren Stunden bis wenigen Tagen durch Nieren- und Herz-Kreislaufversagen ein. Eine chronische Arsenbelastung kann Krankheiten der Haut und Schäden an den Blutgefäßen hervorrufen, was zum Absterben der betroffenen Regionen (Black Foot Disease <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Black_Foot_Disease&action=edit&redlink=1> ), sowie zu bösartigen Tumoren der Haut, Lunge, Leber und Harnblase führt.

Die chronische Arsen-Vergiftung führt über die Bindung an Sulfhydryl-Gruppen von Enzymen der Blutbildung (zum Beispiel Delta-Amino-Laevulin-Säure-Synthetase) zu einem initialen Abfall des Hämoglobins im Blut, was zu einer reaktiven Polyglobulie <http://de.wikipedia.org/wiki/Polyglobulie>  führt. Des Weiteren kommt es bei chronischer Einnahme von Arsen zur Substitution der Phosphor-Atome im Adenosin-Triphosphat (ATP) und damit zu einer Entkopplung der Atmungskette, was zu einer weiteren reaktiven Polyglobulie führt. Klinisch finden sich hier nach Jahren der As-Exposition Trommelschlägelfinger <http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelschl%C3%A4gelfinger> , Uhrglasnägel <http://de.wikipedia.org/wiki/Uhrglasn%C3%A4gel> , Mees-Nagelbänder <http://de.wikipedia.org/wiki/Mees-Nagelb%C3%A4nder>  und Akrozyanose <http://de.wikipedia.org/wiki/Akrozyanose>  (Raynaud-Syndrom <http://de.wikipedia.org/wiki/Raynaud-Syndrom> ), mit Folge der Black Foot Disease.

Metallisches Arsen dagegen zeigt wegen seiner Unlöslichkeit nur eine geringe Giftigkeit, da es vom Körper kaum aufgenommen wird (LD50 = 763 mg/kg Ratte, oral).[14] <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen#cite_note-Merck-13>  Es sollte aber, da es sich an der Luft leicht mit seinen sehr giftigen Oxiden wie dem Arsenik überzieht, stets mit größter Vorsicht behandelt werden.

Grenzwerte [Bearbeiten <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arsen&action=edit&section=17> ]

Anionisches <http://de.wikipedia.org/wiki/Anion>  Arsen tritt als Arsenit <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsenite>  ([AsO3]3−) und Arsenat <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsenate>  ([AsO4]3−) in vielen Ländern im Grundwasser <http://de.wikipedia.org/wiki/Grundwasser>  in hohen Konzentrationen auf. Durch Auswaschungen aus Arsen-haltigen Erzen in Form von drei- und fünfwertigen Ionen trinken weltweit über 100 Millionen Menschen belastetes Wasser <http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasser> . Besonders in Indien <http://de.wikipedia.org/wiki/Indien> , Bangladesh <http://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch>  und Thailand <http://de.wikipedia.org/wiki/Thailand> , wo im 20. Jahrhundert mit internationaler Unterstützung zahlreiche Brunnen gegraben wurden, um von mit Krankheitserregern kontaminiertem Oberflächenwasser auf Grundwasser ausweichen zu können, führte diese unerkannte Belastung des Trinkwassers zu chronischer Arsenvergiftung bei weiten Teilen der betroffenen Bevölkerung. Das Problem kann, wo es bekannt wird, chemisch durch Oxidation der Arsenverbindungen und nachfolgende Ausfällung durch Eisenionen behoben werden.

<http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Weltkarte_arsenrisikogebiete.gif&filetimestamp=20100122234606>

Arsen im Grundwasser: Risikogebiete weltweit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt seit 1992 einen Grenzwert für Arsen im Trinkwasser von 10 Mikrogramm pro Liter. Der Wert wird in vielen Staaten Europas und in den USA immer noch überschritten. In Deutschland wird er dagegen seit 1996 eingehalten. Eine Richtlinie der Europäischen Union (EU) von 1999 schreibt einen Höchstwert von 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser EU-weit vor.[15] <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen#cite_note-14>  Die USA haben sich im Jahre 2001 verpflichtet, diesen Grenzwert ab 2006 einzuhalten.

Das neue Chemikaliengesetz der EU in Verkörperung der Gefahrstoffverordnung Deutschlands von 2005 verbietet im Anhang 4 die „gewerbliche“ (nicht private) Verarbeitung von arsenhaltigen Mitteln und Zubereitungen, die mehr als 0,3 Gewichtsprozent an Arsen aufweisen. Derartige Grenzwertregelungen sind einerseits sinnvoll, können andererseits aber auch problematisch sein, da Arsen – genau wie Cadmium – in der Galvanikindustrie, nämlich Verzinkerei, weltweit der Zinkschmelze zugesetzt wird, um die Haftungseigenschaften des Zink an der Eisenoberfläche des zu verzinkenden Metallstückes zu verbessern

Arsen in Arzneimitteln [Bearbeiten <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arsen&action=edit&section=13> ]

Die Verwendung arsenhaltiger Mineralien als Heilmittel ist bereits durch die Autoren der Antike, Hippocrates <http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_Kos>  und Plinius <http://de.wikipedia.org/wiki/Plinius_der_%C3%84ltere> , bezeugt. Sie wurden als Fiebermittel, als Stärkungsmittel und zur Therapie von Migräne <http://de.wikipedia.org/wiki/Migr%C3%A4ne> , Rheumatismus <http://de.wikipedia.org/wiki/Rheuma> , Malaria <http://de.wikipedia.org/wiki/Malaria> , Tuberkulose <http://de.wikipedia.org/wiki/Tuberkulose>  und Diabetes <http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus>  eingesetzt. Im 18. Jahrhundert wurde eine Mischung aus Kaliumarsenit <http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumarsenit>  und Lavendelwasser <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lavendelwasser&action=edit&redlink=1>  als Fowler’sche Lösung <http://de.wikipedia.org/wiki/Fowlersche_L%C3%B6sung>  bekannt, die lange als medizinisches Wundermittel galt und als Fiebersenker, Heilwasser und sogar als Aphrodisiakum <http://de.wikipedia.org/wiki/Aphrodisiakum>  Anwendung fand. Kaliumarsenit war als Bestandteil der Fowler’schen Lösung bis in die 1960er Jahre in Deutschland als Mittel zur Behandlung der Psoriasis <http://de.wikipedia.org/wiki/Schuppenflechte>  im Einsatz.

Einen Aufschwung erlebten arsenhaltige Arzneimittel am Anfang des 20. Jahrhunderts. Harold Wolferstan Thomas <http://de.wikipedia.org/wiki/Harold_Wolferstan_Thomas>  und Anton Breinl <http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Breinl>  konnten 1905 beobachten, dass das arsenhaltige Präparat Atoxyl <http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogenarsanilat>  Trypanosomen <http://de.wikipedia.org/wiki/Trypanosomen> , die Erreger der Schlafkrankheit <http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanische_Trypanosomiasis> , abtötet. 1920 wurde eine Weiterentwicklung, das Tryparsamid <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tryparsamid&action=edit&redlink=1> , im tropischen Afrika <http://de.wikipedia.org/wiki/Afrika>  in der Zeit von 1922 bis 1970 zur Therapie der Schlafkrankheit eingesetzt. Es war der Eckpfeiler in der Eingrenzung dieser Epidemie in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, konnte jedoch zur Erblindung führen. Das in den 1950er Jahren entwickelte Melarsoprol <http://de.wikipedia.org/wiki/Melarsoprol>  war über mehrere Jahrzehnte das Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der Schlafkrankheit und wird heute noch eingesetzt, da keine effektiven Nachfolgepräparate zur Verfügung stehen.

Ebenfalls angeregt durch die Trypanosomen-toxische Wirkung von Atoxyl entwickelte Paul Ehrlich <http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Ehrlich>  das arsenhaltige Arsphenamin <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsphenamin> . Das 1910 in die Therapie der Syphilis <http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis>  eingeführte Mittel stellte die erste antibiotisch <http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotika>  wirksame Substanz dar und war Vorbild für die Entwicklung der bis heute verwendeten Sulfonamide <http://de.wikipedia.org/wiki/Sulfonamid> . Es wurde lange Zeit auch bei der Behandlung von Dysenterie <http://de.wikipedia.org/wiki/Dysenterie>  eingesetzt.

Im Jahr 2000 wurde ein arsenikhaltiges Präparat unter dem Namen Trisenox in den USA zur Behandlung der promyelozytären Leukämie <http://de.wikipedia.org/wiki/Leuk%C3%A4mie>  (APL) zugelassen. Seit 2002 besteht für Trisenox auch in Europa eine Zulassung zur Behandlung der APL, (Vertrieb in EU und USA: Cephalon <http://de.wikipedia.org/wiki/Cephalon> ). Seine Wirksamkeit bei der Krebstherapie <http://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_(Medizin)>  wird auch auf die antiangioneogenetische <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Angioneogenese&action=edit&redlink=1>  Wirkung zurückgeführt.

Die verschiedenen Arsensulfide sind Bestandteil von Arzneimitteln der Chinesischen Medizin <http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionelle_Chinesische_Medizin> . Arsenicum album spielt in der Homöopathie eine wichtige Rolle, es ist eines der sogenannten Polychreste <http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathische_Polychreste>  (häufig verordnete Arzneimittel).

Biologische Bedeutung [Bearbeiten <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arsen&action=edit&section=14> ]

Die biologische Bedeutung des Arsens für den Menschen ist noch nicht vollständig geklärt. Es gilt als Spurenelement im Menschen, Mangelerscheinungen wurden aber bisher nur an Tieren nachgewiesen. Der notwendige Bedarf liegt aber, falls er bestehen sollte, zwischen 5 und 50 µg pro Tag.[13] <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen#cite_note-12>  Dem steht eine tägliche Arsenaufnahme von je nach Wahl der Nahrungsmittel bis zu 1 Milligramm gegenüber, die aber als harmlos gelten kann. Meerestiere wie Muscheln <http://de.wikipedia.org/wiki/Muscheln>  oder Garnelen <http://de.wikipedia.org/wiki/Garnele>  enthalten besonders viel Arsen, letztere bis zu 175 ppm <http://de.wikipedia.org/wiki/Parts_per_million> . Vermutlich agiert es durch die Bindung <http://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Bindung>  an freie Thiolgruppen <http://de.wikipedia.org/wiki/Thiolgruppe>  in Enzymen <http://de.wikipedia.org/wiki/Enzym>  als Inhibitor <http://de.wikipedia.org/wiki/Inhibitor> , verhindert also deren Wirkung.

Lösliche Arsenverbindungen werden leicht über den Magen-Darm-Trakt <http://de.wikipedia.org/wiki/Verdauungstrakt>  aufgenommen und rasch innerhalb von 24 Stunden im Körper verteilt. Man findet den größten Teil des aufgenommenen Arsens in den Muskeln <http://de.wikipedia.org/wiki/Muskulatur> , Knochen <http://de.wikipedia.org/wiki/Knochen> , Nieren <http://de.wikipedia.org/wiki/Niere>  und Lungen <http://de.wikipedia.org/wiki/Lunge> . Im Menschen wurde es zusammen mit Thallium <http://de.wikipedia.org/wiki/Thallium>  in fast jedem Organ nachgewiesen. Blut enthält bis zu 8 ppb <http://de.wikipedia.org/wiki/Parts_per_billion>  Arsen, in den anderen Organen des Körpers wie etwa den Knochen hat es einen Anteil von zwischen 0,1 und 1,5 ppm, in Haaren liegt der Anteil mit 1 ppm etwas niedriger. Der Gesamtgehalt von Arsen im Körper eines durchschnittlichen Erwachsenen liegt bei etwa 7 Milligramm.

Arsen in Kriminalgeschichte, Literatur und Film [Bearbeiten <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arsen&action=edit&section=37> ]

Das Element Arsen erreichte zweifelhafte Berühmtheit als Mordgift, belegt durch geschichtliche Aufzeichnungen sowie die Instrumentalisierung in Literatur und Film. Es handelte sich bei dem Mordgift allerdings nie um elementares Arsen, sondern um dessen Verbindungen.

In Italien und Frankreich starben Herzöge, Könige und Päpste an vorsätzlich herbeigeführten Arsenvergiftungen, in Deutschland brachte die Serienmörderin Gesche Gottfried <http://de.wikipedia.org/wiki/Gesche_Gottfried>  aus Bremen 15 Menschen zu Tode. Die Urheber der Morde blieben jedoch meist unerkannt, da Arsen bis 1836 in kleinen Mengen nicht nachgewiesen werden konnte. Erst die durch James Marsh entwickelte und nach ihm benannte Marshsche Probe <http://de.wikipedia.org/wiki/Marshsche_Probe>  machte es möglich, auch Spuren des Elementes zu identifizieren und somit eine unnatürliche Todesursache nachzuweisen. Dennoch fanden auch im 19. und 20. Jahrhundert weiter vorsätzliche Vergiftungen mit arsenhaltigen Mitteln statt – zum Einen, weil sie leicht zum Beispiel als Herbizide verfügbar waren, zum Anderen weil sich bei chronischer Gabe kleiner Dosen ein krankheitsbedingter Tod vortäuschen ließ. Im September 1840 fiel im Prozess gegen Marie Lafarge <http://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Lafarge>  das erste Urteil, das alleine auf den Ergebnissen der Marshschen Probe beruhte.

<http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Napoleon_-_1.jpg&filetimestamp=20081223142315>

<http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Napoleon_-_1.jpg&filetimestamp=20081223142315>

Napoléon I. Bonaparte – Tod durch Arsenvergiftung?

Jahrelang glaubte die Fachwelt, dass der Tod des ehemaligen französischen Kaisers Napoléon Bonaparte <http://de.wikipedia.org/wiki/Napol%C3%A9on_Bonaparte>  mit 51 Jahren auf der Insel St. Helena <http://de.wikipedia.org/wiki/St._Helena_(Insel)>  möglicherweise einem Giftanschlag mit Arsen zugeschrieben werden muss. Zumindest hatte man in seinen Haaren hochkonzentrierte Spuren des Giftes entdeckt. Heute existieren verschiedene andere Thesen zur Erklärung des Faktenbefundes. Eine Möglichkeit besteht darin, dass das Arsen nach seinem Tod den Haaren beigegeben wurde, um diese zu konservieren, eine damals durchaus übliche Methode. Ebenfalls möglich ist es, dass der Kaiser im Übermaß die arsenhaltige Fowlersche Lösung <http://de.wikipedia.org/wiki/Fowlersche_L%C3%B6sung>  zu sich nahm, die zu seiner Zeit bei vielen seiner Zeitgenossen als medizinisches Wundermittel galt. Die dritte und heute als wahrscheinlichste angesehene Möglichkeit ist, dass sich Napoleon durch organische Arsenverbindungen vergiftete, die Schimmelpilze beständig aus seinen mit grünen Arsenpigmenten gefertigten Tapeten freisetzten. Deren hoher Arsengehalt ist durch eine 1980 in einem Notizbuch aufgefundene Materialprobe schlüssig belegt.

In Friedrich Schillers bürgerlichem Trauerspiel „Kabale und Liebe <http://de.wikipedia.org/wiki/Kabale_und_Liebe> “ vergiftet der junge Major Ferdinand von Walter erst seine Geliebte Luise Millerin und dann, als er von ihrer Unschuld erfährt, sich selbst. Allerdings tritt in „Kabale und Liebe“ der Tod unrealistischerweise binnen Minuten ein.

Die Protagonistin des berühmten Romans Madame Bovary <http://de.wikipedia.org/wiki/Madame_Bovary>  von Gustave Flaubert <http://de.wikipedia.org/wiki/Gustave_Flaubert> , die unglücklich verheiratete Landarztgattin Emma Bovary, stirbt am Ende des Romans durch Suizid <http://de.wikipedia.org/wiki/Suizid>  mit Arsen in Form eines weißen Pulvers. Flaubert, selbst Spross einer Arztfamilie, beschreibt die Vergiftungssymptome und den äußerst qualvollen Tod der Bovary sehr detailliert.

Die schriftstellerische Tätigkeit der britischen Kriminalautorin Agatha Christie <http://de.wikipedia.org/wiki/Agatha_Christie>  geht auf das Arsen zurück. Während des Ersten Weltkrieges <http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg>  half sie in einer Apotheke <http://de.wikipedia.org/wiki/Apotheke>  eines örtlichen Hospitals aus. Eines Tages verschwand eine beträchtliche Menge Arsen aus dem verschlossenen Giftschrank und tauchte nicht wieder auf. Dies inspirierte sie zu ihrem ersten Kriminalroman „The Mysterious Affair at Styles“ („Das fehlende Glied in der Kette“), der drei Jahre später veröffentlicht wurde und ihren Weltruhm begründete.

Im Roman „Starkes Gift“ („Strong Poison“) von Dorothy L. Sayers <http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothy_L._Sayers>  ist das Opfer mit Arsen vergiftet worden. Die Verdächtige, Krimi-Schriftstellerin Harriet Vane, hat sich zur fraglichen Zeit intensiv mit Arsenmorden beschäftigt und sich dazu sogar vom Apotheker beraten lassen.

Auch der berühmte Detektiv „Kalle Blomquist <http://de.wikipedia.org/wiki/Kalle_Blomquist> “ aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Astrid Lindgren <http://de.wikipedia.org/wiki/Astrid_Lindgren>  wendete die Marshsche Probe an, um ein mit Arsen vergiftetes Stück Schokolade zu überprüfen.

In dem Theaterstück von Joseph Kesselring „Arsen und Spitzenhäubchen <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen_und_Spitzenh%C3%A4ubchen> “ (englisch: Arsenic and Old Lace) vergiften zwei alte Damen in gutmeinender Absicht ältere einsame Herren mit einer Arsen-, Strychnin <http://de.wikipedia.org/wiki/Strychnin> – und Zyankali <http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumcyanid> -Mischung. Bekannt wurde das Stück durch die gleichnamige Verfilmung von Frank Capra <http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Capra>  mit Cary Grant <http://de.wikipedia.org/wiki/Cary_Grant> , Peter Lorre <http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lorre>  und Priscilla Lane <http://de.wikipedia.org/wiki/Priscilla_Lane>  in den Hauptrollen.

Der berühmte Philosoph René Descartes <http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Descartes>  starb 1650 wenige Monate nach seiner Ankunft am Hofe der schwedischen Königin Christine <http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_von_Schweden> . Der Verdacht, er sei von einem der Jesuiten, die sich am Hofe der protestantischen Königin aufhielten, aus religionspolitischen Gründen mit Arsen vergiftet worden, verstärkte sich, als Christine später tatsächlich zum Katholizismus konvertierte <http://de.wikipedia.org/wiki/Konversion_(Religion)> , konnte aber nicht erhärtet werden, so dass die offizielle Todesursache, Lungenentzündung <http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenentz%C3%BCndung> , sich in den Biographien etablierte. Erst kürzlich wurde anhand von neu aufgefundenen und neu interpretierten Dokumenten der alte Verdacht erhärtet und behauptet, dass der „Giftmord an Descartes in sehr hohem Maße wahrscheinlich, um nicht zu sagen, fast sicher“ erscheint.[26] <http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen#cite_note-25>

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