Körperverletzung durch Feinstaubemissionen

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Körperverletzung durch Feinstaubemissionen!

http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/120/72048/

15.03.2006   20:24 Uhr

Gesundheit

Teilchen-Schuld

Wer viel Feinstaub einatmet, hat ein erhöhtes Risiko, mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall im Krankenhaus zu landen.
Von Wiebke Rögener

 

Ein Feinstaub-Russpartikel in 13.000-facher Vergrößerung. Foto: ddp

 

Beim Thema Feinstaub sind Prognosen einfach: Er wird auch dieses Jahr wieder große Diskussionen auslösen, und zwar bald. Die Stadt München zum Beispiel hatte bis zum 5. März schon 32-mal den Grenzwert für die Feinstaubbelastung an Verkehrsstraßen überschritten – 35 Verstöße pro Jahr sind erlaubt.

Inzwischen weiß auch die Wissenschaft noch genauer zu belegen, welche Gefahr die Partikel in der Luft darstellen.

So nehmen zum Beispiel Klinikeinweisungen älterer Menschen wegen Atemwegserkrankungen oder Herzrhythmusstörungen an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung deutlich zu.

Francesca Dominici von der Johns Hopkins University in Baltimore hat die Folgen gemeinsam mit Kollegen in mehr als 200 städtischen Bezirken der USA untersucht. Dabei richteten die Wissenschaftler ihr Augenmerk speziell auf sehr kleine Staubpartikel mit weniger als 2, 5 Mikrometer Durchmesser, von Fachleuten als PM2.5 bezeichnet. Sie können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen vordringen.

Zwei Jahre lang wurde in den Untersuchungsgebieten täglich erfasst, wie viele dieser Staubteilchen in der Luft schwebten und wie viele über 65-Jährige ins Krankenhaus eingewiesen wurden. Besonders fürs Herz ist der feine Dreck bedrohlich: Das Risiko für Herzversagen stieg um etwa 1,3 Prozent, wenn die Feinstaubmenge pro Kubikmeter Luft sich am selben Tag um zehn Mikrogramm erhöhte (JAMA, Bd.295, S.1127, 2006).

Frauen scheinen überdurchschnittlich gefährdet zu sein

„Die Wirkung etwas größerer Staubpartikel, die als PM10 bezeichnet werden, ist schon länger und besser untersucht“, sagt Joachim Heinrich, Leiter der Umweltepidemiologie am GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit bei München. So verfolgte eine Studie in fünf Europäischen Städten das Schicksal von Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten.

Je mehr Staub die Betroffenen danach ausgesetzt waren, desto größer war ihr Risiko, erneut mit Herzproblemen ins Krankenhaus zu müssen. „Aber es gibt auch immer mehr Belege für Gesundheitsschäden durch kleine Partikel“, betont Heinrich.

Dazu gehört eine Studie aus Los Angeles. Sie zeigt, dass Menschen, die längere Zeit PM2.5-Staub einatmen, häufiger an Arteriosklerose leiden. Frauen scheinen dabei überdurchschnittlich gefährdet zu sein. Auch Diabetiker leiden besonders unter der Luftverschmutzung. Ihre Blutgefäße sind an Tagen mit hohen Feinstaubwerten weniger flexibel. Das könnte ein Grund dafür sein, dass diese Patienten besonders häufig an Arteriosklerose erkranken und Herzinfarkte erleiden.

Tierversuche ergaben zudem, dass Feinstaub die Gefahr durch ungesunde Ernährung erheblich verstärken kann. Wissenschaftler der New York University School of Medicine ließen Labormäuse Luft einatmen, die so viel PM2.5 enthielt, wie an New Yorker Straßen üblich ist. Die Hälfte der Tiere erhielt außerdem eine sehr fettreiche Nahrung.

Der Feinstaub führte schon allein dazu, dass der Cholesterinspiegel der Nager stieg und sich mehr Ablagerungen in den Adern bildeten als bei Tieren, die reine Luft atmen durften. Kam aber das fette Futter hinzu, verdoppelte sich die Menge der Plaques, die die Adern verstopften.

Aus solchen Resultaten baut ein im Auftrag der EU-Kommission im vergangenen Jahr erstelltes Szenario auf. Es besagt, dass der Feinstaub (PM2.5) die Lebenserwartung jedes Europäers im Schnitt um fast neun Monate verkürzt; in Deutschland gehen sogar gut zehn Lebensmonate verloren. Auch wenn der Staubausstoß in den nächsten Jahren zurückgehen soll, wird er noch im Jahr 2020 den Durchschnittseuropäer fast ein halbes Lebensjahr kosten.

„Je kleiner die Staubpartikel, desto gefährlicher“

Auf drei Wegen können kleinste Staubkörner den Adern schaden, sagt Annette Peters von der GSF: „Zum einen lösen Feinstaubpartikel in der Lunge Entzündungen aus. Dadurch werden Immunzellen aktiviert, die dann an Entzündungsprozessen in den Arterien mitwirken.“ Zum zweiten könnten sehr kleine, so genannte ultrafeine Partikel die Lunge verlassen und zu Zellen der Gefäßwände wandern.

„Dort verstärken sie dann arteriosklerotische Prozesse“, erläutert Peters. Und drittens setzten die Staubpartikel Sauerstoffradikale frei. „Dadurch werden Blutfette oxidiert, die sich dann in den Herzkranzgefäßen ablagern.“ Dabei gilt: „Je kleiner die Staubpartikel sind, desto gefährlicher sind sie für die menschliche Gesundheit“, sagt Peters.

Noch wissen Forscher wenig darüber, ob auch die chemische Zusammensetzung der Staubpartikel eine Rolle spielt oder vor allem ihre Größe. „Klar ist aber, dass Kohlenstoffpartikel, also beispielsweise Dieselruß, zu Herzkreislauferkrankungen beitragen“, sagt Peters.

Sie seien, anders als etwa Sulfate oder Nitrate, nicht löslich, lagern sich also in den Lungenbläschen ab. „Wenn sie kleiner als 0,1Mikrometer sind, lagern sie sich auch in die Zellen ein.“

Woher der gefährliche Staub im Einzelnen stammt, ist nicht immer leicht zu ermitteln. „Feine Partikel werden über große Strecken transportiert“, sagt Joachim Heinrich. So stamme ein Gutteil des hiesigen Feinstaubs aus osteuropäischen Industrieschornsteinen. „Die Industrie versteckt sich ein wenig hinter der öffentlichen Diskussion um Dieselabgase“, klagt er.

Doch ohne Zweifel trage der Autoverkehr erheblich zu den Spitzenwerten bei: „20 bis 38 Prozent des PM10 Staubs stammt aus Autoabgasen, bei PM2.5 ist der Anteil noch größer“, schätzt der Forscher und plädiert für den umgehenden Einbau von Rußfiltern in alle Dieselfahrzeuge.

Der Zwang dazu wird sich schon dann ergeben, wenn die Grenzwerte, wie kürzlich auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgeschlagen, weiter sinken. „Auch wenn das für die Kommunen, die jetzt schon mit den Grenzwerten zu kämpfen haben, sicher schwierig wird. Aber aus gesundheitlicher Sicht gibt es dazu keine Alternative.“

Der Kampf gegen den Feinstaub lohnt

Derzeit dürfen laut EU-Richtlinie im Jahresmittel 40 Mikrogramm Staub der Größe PM10 in einem Kubikmeter Luft schweben, ab 2010 sinkt der Grenzwert auf 20 Mikrogramm. Für PM2.5 wird in der EU ein Limit von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter diskutiert, die WHO hingegen fordert ein Limit von 10 Mikrogramm.

Der Deutsche Bundesrat allerdings hat die Bundesregierung im Februar aufgefordert, sich gegen einen Richtwert für PM2.5 einzusetzen, es gäbe nicht genug Erkenntnisse über die Auswirkungen so feinen Staubs.

Dass sich der Kampf gegen den Feinstaub lohnt, zeigt jedoch eine am Mittwoch publizierte Studie der Harvard Universität (American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, Bd. 173, S.667, 2006).

Sie untersucht, wie die Sterblichkeit an Herzkreislauferkrankungen in den Neunziger Jahren in sechs US-amerikanischen Städten zurückging, während die Luftverschmutzung geringer wurde. Den größten Effekt für ein längeres Leben gab es dort, wo sich der Gehalt an PM2.5 am stärksten verminderte.

(SZ vom 16.03.2006)

 

 

http://www.pr-inside.com/de/schaedliche-feinstaubemissionen-kann-man-getrost-als-eine-art-der-koerperverletzung-betrachten-r2847.htm

 

Es liegt was in der Luft, Feinstaub im Büro

Schädliche Feinstaubemissionen kann man getrost als eine Art der Körperverletzung betrachten.

Verbrauchter Feinstaubfilter

 

(PR-inside.com 07.04.2006 16:48:13)Untersuchungen ergaben alarmierende Mengen an, unter anderem, Quecksilber, Nickel, Benzol, Styrol und zinnorganische Verbindungen. Diese Stoffe sind in der Lage, gesundheitliche Probleme auszulösen. Erste Informationen sind im Internet zu finden unter: www.krank-durch-toner.de
Das muss aber nicht sein, denn es gibt nahezu giftfreien Toner, Filter die einen Großteil der Schadstoffe binden und das eigene Verhalten welches das Risiko minimieren kann.

 

Erste fachliche Hilfe für Betroffene bietet ein EDV-Hausmeisterservice. Dieser befindet sich in der Nähe und kennt die Problematik. Er gibt Auskunft, überprüft auf Wunsch die Situation und stellt die Gefahren mit geeigneten Mitteln ab.

Einer der gefährlichsten Verursacher, befindet sich direkt in unmittelbarer Umgebung, am eigenen Arbeitsplatz. Es sind Laserdrucker und Kopierer aber auch Faxgeräte. Sie sind nicht mehr aus dem Büroalltag wegzudenken. Sie transportieren aber pro Stunde etwa 8 qm Luft in den Raum – einschließlich aller Schadstoffe! Dieser Giftcocktail hat seine Auswirkungen, dies geht von Reizung der Augen und der Haut, Entzündungen der oberen Atemwege und Nebenhöhlen, Bronchitis bis hin zu Asthma. Für gesunde Menschen stellt dies bereits eine unzulässige Belastung dar, für Allergiker kann dies eine echte Bedrohung sein.

Wie kann man die Gefahren verringern?

Auf ausreichende Lüftung achten oder Geräte gleich in einem separaten Raum aufstellen. Papierstaus vorsichtig und sorgfältig beheben um keinen Staub aufzuwirbeln. Verunreinigungen durch Toner immer mit einem feuchten Tuch aufnehmen. Die regelmäßige Reinigung der Geräte sollte nur von einem Fachmann mit geprüften Saugern erfolgen. Bei Neuanschaffungen sollte man auf ein Prüfsiegel achten (beispielsweise mit dem blauen Umweltengel).

Drucker kann man reinigen, die Lunge nicht!

Die bereits vorhandenen Geräte kann man jedoch entschärfen. Das bundesweit tätige IT – Service -Net berät Computeranwender. Man findet den nächstgelegenen Computer-Hausmeister einfach im Internet auf www.it-service-net.de.

Der Druckerfachmann reinigt zunächst fachgerecht die vorhandenen Kopierer und Laserdrucker, befreit diese von überflüssigem Toner und wechselt den vorhandenen Filter. Damit werden nicht nur Gesundheitsschäden verhindert und Lebensdauer der Geräte erhöht, es wird auch die Druckqualität wiederhergestellt.
Bei dieser Gelegenheit kann man die vorhandenen Rechner ebenfalls reinigen. Auch diese produzieren Schadstoffe durch Ausdünstung von Chemikalien die im Kunststoff enthalten sind.

Wie kann aber auf Dauer die gefährliche Staubbelastung verhindert oder zumindest eingedämmt werden? Der Fachmann untersucht die vorhandenen Geräte und unterbreitet dem Betroffenen Vorschläge über den Einsatz von schadstoffarmen Toner und Filtern.
In Kopierern und Druckern können zum Beispiel Feuchtfilter verwendet werden, die einen optimalen Schutz gewährleisten.
Natürlich funktioniert dies nur, wenn die Geräte in regelmäßigen Abständen gereinigt und die Filter ausgetauscht werden. Ist der EDV-Fachmann schon einmal im Haus, können weitere Maßnahmen erörtert werden.

Bakterien in der Computertastatur

Eine Untersuchung ergab, dass eine Computertastatur um ein vielfaches verschmutzter ist, als eine WC-Brille. Im Schnitt tummeln sich fast 10 Millionen Bakterien im inneren der technischen Ausstattung: 400-mal mehr als auf einer Toilette. Es liegt deshalb nahe, die Reinigung des EDV-Bestands und Bürogeräte in die Intervallmaßnahmen einzubeziehen.

Dies hat nicht nur spürbare Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Anwender, sondern auch auf den Geldbeutel. Im Rahmen der Reinigung werden Vorsorgemaßnahmen und Prüfungen durchgeführt, welche die Lebensdauer der EDV- und Büroausstattung wesentlich verlängern. Abgesehen davon dass diese Maßnahmen den Krankenstand deutlich senken können.

Bei Fragen zum Thema kann man sich einfach an den Fachmann vor-Ort wenden. Diesen findet man im Internet unter www.it-service-net.de
Hier findet der interessierte Anwender auch Informationen über den Dexwet Feuchtfilter, Testberichte und Gutachten von unabhängigen Instituten: http://itsn.dexwet.com/itsn/index.php

Der IT-Service-Net Fachmann ist vom Hersteller der Dexwet Feuchtfilter ausgebildet und wird in Sachen ‚Gesundheit am Arbeitsplatz‘ ständig informiert. Das ist auch gut so, denn einen Filter kann man tauschen, die Lunge nicht.

Hilfe ist in der Nähe

Neben der physischen Gesundheit des Anwenders kümmert sich der EDV-Hausmeister auch um die digitale Gesundheit der DV-Anlage. Hinter dem bescheidenen Begriff des Hausmeisters verstecken sich IT-Spezialisten, denen auch IT-Security, Linux und Vernetzungen kein Fremdwort sind. Mit diesem Fachmann und dem unterstützenden Netz ist der EDV- Komplettservice gesichert.

Neue Jobs

Aufgrund der wachsenden Brisanz des Themas verstärkt das Netz seine Reihen. Es bildet Interessierte aus hinsichtlich Beratung und der Abstellung der beschriebenen Gefahren. Voraussetzung für eine Zusammenarbeit sind EDV- Erfahrung und Selbstständigkeit in der IT-Branche. Eine interessante Aufgabe, nicht nur für Arbeitsuchende und Existenzgründer, sondern auch für bereits tätige Einzelkämpfer die neue Betätigungsfelder suchen.

Schappach-Marketing
IT-Service-Net
68305 Mannheim
Zuflucht 15
Tel.: 0 621 71 86 69 0
Fax: 0 621 71 88 96 4
eMail: info@it-service-net.de
Internet: www.it-service-net.de
und www.schappach.de

 

Kontaktinformation:
Schappach-Marketing
IT-Service-Net

68305 Mannheim
Zuflucht 15

Kontakt-Person:
Uli Schappach

Telefon: 0 621 71 86 69 0
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.it-service-net.de

 

 

Autor:
Uli Schappach
e-mail
Web: http://www.it-service-net.de
Telefon: 0621 718 66 90

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http://www.krank-durch-toner.de/

Krank durch Toner

Gefahr für Millionen Menschen!!!

ITG Interessen-gemeinschaft Tonergeschädigter im e.V.

Wenn Sie
ständig unter Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Asthma, Entzündungen der Augen oder der Haut leiden
und nicht wissen warum, dann kann es sein,
dass der Toner Ihres Laserdruckers oder Kopierers Sie krank macht.

Auf den folgenden Seiten (Info, Tipps, Presse, Fotos, Kontakte) können Sie sich weiter über die Gesundheitsgefahren durch Toner informieren.
Wenn Sie den Verdacht haben, selbst durch Toner geschädigt zu werden, dann sollten Sie die Sache überprüfen. Bitte schicken Sie uns dazu eine Mitteilung. Wir helfen Ihnen dann weiter.

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Neu: zum Forum
(nur für registrierte Betroffene)

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Letzte Meldungen: s.a. Presse

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