Was tun bei Reaktorunfall

Jodtabletten sollen eingenommen werden – ist das wirklich sinnvoll?

Sehen sie auch diese Artikel zu Jod:

https://giftfrei.wordpress.com/2011/10/13/jod-das-gift-aus-dem-supermarkt/

https://giftfrei.wordpress.com/2011/08/14/krank-durch-jod/

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Einnahme von Jodtabletten

Gemäss Anordnung der Behörden rechtzeitig eingenommene Kaliumiodid-Tabletten verhindern, dass sich über die Atemluft aufgenommenes radioaktives Jod in der Schilddrüse anreichert. Dadurch wird die Schilddrüsenbelastung durch Radioaktivität wesentlich reduziert.

Zu beachten ist jedoch: Kalimiodid-Tabletten bieten Schutz vor radioaktivem Jod, aber nicht gegen Strahlung, die von aussen auf den Körper und die Atemwege einwirkt. Deshalb wird die Einnahme von Kaliumiodid-Tabletten nur zusammen mit weiteren Schutzmassnahmen angeordnet, wie Aufsuchen von Haus, Keller oder Schutzraum.

Die Nationale Alarmzentrale ordnet die Bereitstellung und Einnahme von Kaliumiodid-Tabletten an, wenn:

  • Gefahr droht: Aufforderung zur Bereitstellung der Tabletten;
  • Gefahr besteht: Aufforderung zur Einnahme der Tabletten.

Alle Anweisungen an die Bevölkerung erfolgen direkt über Radio.
Die Art der Verteilung der Kaliumiodid-Tabletten berücksichtigt die bei einem Unfall in einem schweizerischen Kernkraftwerk zur Verfügung stehende Zeit für das Bereitstellen der Jodtabletten.

In unmittelbarer Nähe der Kernkraftwerke kann bei einem Unfall eine Gefährdung entstehen, die rasche Schutzmassnahmen erfordert. Daher sind in der Zone 1 um die schweizerischen Kernkraftwerke, d.h. in einem Radius von ungefähr 3 bis 5 km, die Tabletten vorsorglich an die Haushalte, Schulen, Betriebe usw. verteilt. In der Zone 2 (bis 20 km Distanz) wurden die Tabletten im Jahr 2004 neu ebenfalls vorsorglich an alle Haushalte, Schulen usw. abgegeben. In der übrigen Schweiz müssen die Kaliumiodid-Tabletten innerhalb von 12 Stunden nach Anordnung – nach dem Holprinzip – an die Bevölkerung abgegeben werden können.

Einnahme

Grundsätzlich nur auf Anordnung der Behörden. Die Tabletten sind in einer beliebigen Flüssigkeit aufgelöst und möglichst nicht auf nüchternen Magen einzunehmen. Die Dauer der Anwendung wird von den Behörden über Radio bekanntgegeben.

Dosierung

Neugeborenen im 1. Lebensmonat darf nur einmalig ¼ Tablette gegeben werden; Kindern ab dem 2. Monat bis 3 Jahre ½ Tablette pro Tag. Kinder von 3 bis 12 Jahren: 1 Tablette pro Tag; Kinder über 12 Jahre sowie Erwachsene: 2 Tabletten pro Tag. Schwangere und Stillende dürfen 2 Tabletten pro Tag an maximal 2 Tagen einnehmen.

Der Schutz der Schilddrüse mit Kaliumiodid-Tabletten gilt als sichere und ungefährliche Massnahme. Eine unkontrollierte Anwendung ist jedoch zu vermeiden, insbesondere bei Neugeborenen und Kleinkindern. Patienten mit seltenen Krankheiten, wie z.B. einer bekannten Jodüberempfindlichkeit oder einer bereits bestehenden Schilddrüsenerkrankung, sollen sich vorgängig beim Hausarzt erkundigen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.jodtabletten.ch.

Quelle: https://www.naz.ch/de/themen/jod_tabletten.html

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Ich habe gelesen, dass die Schindelemineralinen mit ihrer besonderen Schwingung Radioaktivität neutralisieren. Diese Mineralien zuhause zu haben ist sicher kein Fehler, sie sind hilfreich in vielerlei Hinsicht!

In diesem Ausnahmefall mache ich auch gerne Werbung dafür:

http://www.mineralien.co.at/

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Dokumentation zum deutschen GAU-Katastrophenmanagement

2. März 2012

planet e. (ZDF) beschäftigt sich am 11. März mit dem „Störfall Deutschland“ und besucht den radioaktivsten Ort der Bundesrepublik

Es ist ein Szenario, das jeder am liebsten verdrängen möchte: ein atomarer GAU, mitten in Deutschland. Angst in den Gesichtern, Chaos in den Straßen. Menschen in Panik. Das hektisch laute Knistern des Geigerzählers in der Hand eines Feuerwehrmannes macht die Gefahr hörbar. Bereits vor sechs Stunden begann die Kernschmelze. Doch was jetzt? Wer ist zuständig? Gibt es den atomaren Notfallplan?

Jörg Sommer will es wissen und untersucht das Katastrophenmanagement bei einer drohenden Kernschmelze in Deutschland. Der Kinderbuchautor und Familienvater besucht für die planet e.-Folge „Störfall Deutschland“ Gundremmingen, den radioaktivsten Ort der Bundesrepublik. Hier befindet sich das größte Kernkraftwerk des Landes mit einem riesigen Zwischenlager. Es ist mit voller Kraft am Netz. Die Technik: zwei Siedewasserreaktoren, ähnlich denen in Fukushima.

weiterlesen: http://www.ub-feuerwehr.de/dokumentation-zum-deutschen-gau-katastrophenmanagement

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4 Antworten so far »

  1. 4

    Klimwawandel durch radioaktiven Treibhauseffekt said,

    Man kann dann auch nicht einfach in sicherere Gebiete auswandern, denn bei einem Reaktorunfall wird an der Landesrenze Schießbefehl erteilt. Radioaktiv verseuchte Personen dürfen das Land nicht verlassen, fragt eure Politärsche! Krass, daß die einen erst krankmachen und dann zur Strafe erschießen! Aber es wollen ja alle nach Europa. Dabei ist Europa das Schlimmste!


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