Mädesüß – das „neue“ – alte Aspirin

Wissenschaft3000 ~ science3000

„O, große Kräfte sind’s, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein‘ in ihrem Innern hegen.“

William Shakespeare

Das Mädesüß, oder Wiesenspierstaude, Geißbart, Wiesenkönigin, Federbusch, Spierstrauch, Waldbart, (der Volksmund kennt viele Umschreibungen) genannt, verdankt seinen Namen dem wohlig süßen Duft, den es bei der Mahd verströmt. Ursprünglich schrieb sich es sich mit „h“, jedoch ging der Buchstabe wahrscheinlich bei einer der zahlreichen Rechtschreibreformen verloren.

Die besondere Eigenschaft des Mädesüß ist sein Anteil an Salizylsäure, welche im Jahr 1839 entdeckt wurde, und die in späterer Folge auch im Labor in synthetisch reiner Form aus Steinkohlenteer hergestellt werden konnte. Der Name Salizylsäure stammt von Salix – der Weide, in deren Rinde Salizylsäurevorstufen vorkommen. Kurz darauf gelang es Acetylsalicylsäure (ASS) zu produzieren, die von der Bayer AG noch Ende des 19. Jahrhunderts als „Aspirin“ – der Name entstand in Anlehnung an die Spiraea – zum Patent angemeldet wurde. Das neue Medikament…

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