Borax – Borsalz

http://www.holzlabor.com/Bor-3-11.pdf – schon wieder mal so eine EU-Scheiße oder was???

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http://www.schuelerlexikon.de/tafelwerk/710/pse/e005.htm

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In den aktuellen Chemtrailssprühungen, sei Borsalz enthalten – hier ein kompetenter Artikel zu diesem Salz:

64000 Borax, Borsalz, Tinkal

Chemische Zusammensetzung : Na2B4O7·10 H2O

Borax bildet in der Natur grosse, meist weisse, seltener blaue, graue oder grüne monoklin holoedrische Kristalle. Beim Auskristallisieren aus Borax-Lösungen entstehen farblose Kristalle, die an trockener Luft unter Kristallwasserverlust oberflächlich zu einem weissen Pulver verwittern.

Borax löst sich in Wasser mit alkalischer Reaktion. Je 100 g Wasser lösen bei 0° 2,8 g Borax, bei 10° 4,6 g, bei 20° 7,9 g, bei 30° 12 g, bei 60° 40,4 g, bei 70° 58 g, bei 80° 76 g, bei 90° 120 g und bei 100° 200 g. Mit Salzsäure angesäuert färbt die Lösung gelbes Curcumapapier braun, da sich hierbei etwas freie Borsäure bildet. Durch vorischtiges Entwässern kann man vom Borax verschiedene Hydrate herstellen. Erhitzt man Borax auf 350-400°, so entsteht das wasserfreie Natriumtetraborat (Na2B4O7). Hält man z.B.am heissen Magnesiastäbchen etwas Borax in die Gasflamme, so bläht er sich zunächst unter Kristallwasserverlust auf. Später (bei 878°) schmilzt er zu einer glasklaren Perle zusammen, in der sich verschiedene Metalloxide mit charakteristischer Farbe auflösen. So gibt z.B. Chromoxid eine smaragdgrüne Perle.

Vorkommen:
Kalifornien (Boraxseen der Mohave-Wüste), Nevada, Tibet (im Mittelalter wurde natürlicher Borax aus Tibet unter dem Namen Tinkal als Kostbarkeit eingeführt). Die Boraxseen enthalten neben grösseren Mengen Borax auch Glaubersalz, Kochsalz, Soda usw. Wahrscheinlich ist deren Boraxgehalt auf vulkanische Vorgänge zurückzuführen.

Anwendung:
Zu Glasuren für Steingut und Porzellanwaren, bei der Emaillefabrikation, zur Herstellung von Linsen und temperaturbeständigen Gläsern, als Flussmittel beim Hartlöten (löst störende Oxide auf), als Zusatz zu Seife (wasserenthärtende Wirkung mässig), zum Steifen von Geweben, als Zusatz von Gerbbrühen, zur Auflösung von Casein.

Der Name Borax kommt aus dem arabischen Wort buraq.

Borax als Holzschutzmittel

Allgemeines:
Borax ist ein vorbeugendes Holzschutzmittel gegen Pilz- und Insektenbefall. Mit Borax behandelte Hölzer werden von holzzerstörenden Pilzen und Insekten gemieden. Für schon befallene Hölzer reicht eine Behandlung mit Borax nicht aus.

Anwendung:
Vorbeugender Holzschutz für Dachstühle, Holzverbretterungen, Zäune usw. Dem Wetter ausgesetzte, mit Borax behandelte Hölzer müssen mit einer Oberflächenbehandlung, z.B. mit pigmentierter Öllasurfarbe oder Standölfarbe versehen werden. Das Borax wird sonst herausgewaschen.

Eigenschaften:

  • vorbeugend gegen holzzerstörende Pilze und Insekten
  • geruchlos
  • leicht löslich
  • dringt gut in das Holz ein
  • leicht zu verarbeiten
  • sehr ergiebig
  • ungiftig (Borax unterliegt keinerlei Anwendungsbeschränkungen laut Bundesgesundheitsamt)

Verarbeitung:
Borax unter Rühren in handwarmen Wasser lösen (Menge siehe Verbrauch). Die Borsalzlösung wird durch Streichen, Spritzen oder Tauchen zweimal nass in nass aufgebracht, d.h. die zweite Imprägnierung wird auf die noch feuchte Erstimprägnierung aufgetragen. Zur Erhöhung der Eindringtiefe ist es sinnvoll, die behandelten Hölzer 1-2 Tage dicht gestapelt und vor Erdfeuchtigkeit, Niederschlägen und Sonne geschützt zu lagern.

Besonderheit:
In einzelnen Fällen, insbesondere wenn das Holz zu trocken war, wandert das Borax aus und bildet Kristalle. Diese vor dem Überstreichen abfegen.

Reinigung der Werkzeuge:
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Verbrauch:
80 g in 1 l Wasser gelöst, reicht bei „normalem“ Holz für den Baubereich (ca. 20% Holzfeuchte) für ca. 20 m2.
Bei frischem oder durchnässtem Holz sind 200 g auf 1 l Wasser nötig. Entsprechend reicht diese Lösung für ca. 40 m2.

Lagerung:
Kühl und trocken gelagert ist das Borax unbegrenzt haltbar. Angerührte Boraxlösung gut verschlossen und in einem nicht rostenden Gefäss aufbewahren.

Entsorgung und Produktresten:
Borax trocken gelagert und zu späteren Verwendung aufbewahrt, ist unbegrenzt haltbar. Sonst im eingetrockneten Zustand in den Hausmüll geben.

Schimmel – bzw. Pilzbefall auf Bildern – Bekämpfung mit Borax

Schimmelpilzbefall bzw. Pilzbefall auf Bildern kann durch Pilzbefall der Wände, Böden, Decken, eines Ateliers hervorgerufen werden. Die Bilder sind bei hoher Raumfeuchtigkeit diesem ortsansässigen Hausschimmel ausgeliefert und zeigen bei jeder grösseren Wetteränderung entsprechende Anzeichen.

Folgendes Vorgehen kann Abhilfe schaffen:
Alle Wände, Böden, Decken, etc. des Ateliers mit samt dem Vorraum und Holzgestellen, mit einer Boraxlösung jährlich einmal streichen.
Rezept: 80 g Borax werden in einem Liter kochendem Wasser aufgelöst und die Lösung satt in heissem Zustand auf die Wand, etc. aufgetragen.

Die Bilder können wie folgt behandelt werden:
Lassen Sie diese heisse Boraxlösung kalt werden, die klare Überstandslösung streichen Sie sparsam auf alle Rückseiten Ihrer Bilder und auf der Vorderseite besprühen Sie die befallenen Stellen, mit einem Zerstäuber (z.B. Blumenbesprüher). Die sich zeigenden weissen Kristalle bürsten Sie einfach mit einem weichen Pinsel ab.

Wir bitten Sie jedoch, den Gebrauch des Borax auf Ihren Bildern auszuprobieren, um eine eventuelle Schädigung Ihrer Bilder im Vorfeld erkennen zu können. Wir möchten nicht für eventuelle Schäden verantwortlich gemacht werden.

Quelle:  Home – Kremer Pigmente GmbH & Co. KG

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Borax als Gesundheitshilfe:

http://www.health-science-spirit.com/Borax.pdf

Absatz aus diesem Artikel:

Borax ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das abgebaut und zu verschiedenen Borverbindungen verarbeitet wird. Die Hauptvorkommen liegen in der Türkei und in Kalifornien. Chemisch korrekte Bezeichnungen sind Natriumtetraborat-Decahydrat Dinatriumtetraborat-Decahydrat oder einfach Natriumborat. Dinatriumtetraborat-Decahydrat bedeutet: Borax besteht aus zwei Natrium-Atomen, einem Kern aus vier Bor-Atomen und zehn (manchmal weniger) Kristallwasser-Molekülen.

Borax ist also das Natriumsalz der schwachen Borsäure. Durch das Natrium hat Borax-Lösung einen pH-Wert von 9-10 (pH 7 ist neutral), ist also stark alkalisch. Im Magen reagiert Borax mit Salzsäure zu Borsäure und Natriumchlorid. Borverbindungen werden rasch und fast vollständig mit dem Urin wieder ausgeschieden. Borax enthält 11,3 Prozent Bor, Borsäure dagegen 17,5 Prozent.

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Borax, auch als Tinkal, Natriumborat oder unter seiner chemischen Bezeichnung Dinatriumtetraborat-Decahydrat[5] bekannt, ist ein in der Natur selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Borate“ (früher: „Carbonate, Nitrate und Borate“, siehe Klassifikation). Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Formel Na2[B4O5(OH)4] · 8 H2O[1] und entwickelt meist kurze, prismatische oder tafelige Kristalle, aber auch erdige, körnige oder massige Aggregate von meist weißer oder grauer Farbe. Gelegentlich ist es auch farblos.

Borax
Borax - Kramer Borate deposit, Boron, Kern Co, California, USA.jpg

Borax-Kristalle aus Kalifornien

Chemische Formel Na2[B4O5(OH)4] · 8 H2O[1]
Mineralklasse Borate (früher: Carbonate, Nitrate und Borate)
6.DA.10 (8. Auflage: V/H.10) nach Strunz
26.04.01.01 nach Dana
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse; Symbol nach Hermann-Mauguin monoklin-prismatisch; 2/m[2]
Raumgruppe (Raumgruppen-Nr.) C2/c (Raumgruppen-Nr. 15)
Farbe farblos, weiß, grau, gelb, grün
Strichfarbe weiß
Mohshärte 2 bis 2,5
Dichte (g/cm3) 1,7 bis 1,72[2]
Glanz Glasglanz bis matt
Transparenz durchsichtig bis undurchsichtig
Bruch muschelig
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus kurze, prismatische oder tafelige Kristalle, säulige, erdige, körnige, massige Aggregate
Kristalloptik
Brechungsindex nα = 1,447 nβ = 1,469 nγ = 1,472[3]
Doppelbrechung
(optischer Charakter)
δ = 0,025[3]; zweiachsig negativ
Optischer Achsenwinkel 2V = 39° bis 40° (gemessen), 32° bis 40° (berechnet)[3]
Pleochroismus farblos[2]
Weitere Eigenschaften
Schmelzpunkt 878 °C (wasserfrei)[4]
Chemisches Verhalten in Wasser und Glycerin löslich
Ähnliche Minerale Kernit, Colemanit, Sassolin, Soda, Trona

3 Antworten so far »

  1. 1

    canislupus said,

    Ist ja ein tolles Mittel, gerade bei dem Schimmelbefall der letzten Jahre, wenn man noch mit Titan arbeitet wird die Wohnung gesund.

  2. 3

    canislupus said,

    Also erst trocknen lassen oder tapezieren dann Titanweißen, ich hatte damit immer so gute Luft in der Wohnung. Hatte unter „Pflanzen erzeugen kein Sauerstoff“ einen Link gesetzt, ich glaube der Mann macht einen Fehler, er hält Sonnenpflanzen die über 100 000 Lux brauchen als Kellerkinder.


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