Neue Studie zeigt: IV-Injektion von wässrigem Curcumin hemmt das Darmkrebswachstum und tötet Krebszellen

Bevor Sie sich erschrecken und sich fragen, wie um alles in der Welt Sie im Land der medizinisch Unfreien von dieser speziell hergestellten Lösung, die intravenös injiziert wird, profitieren könnten, lesen Sie bitte weiter, bis die Studie erklärt wird.

Unter Umständen muss dieses Präparat gar nicht injiziert werden, und zwar dank der LET (liposomale Verkapselungs-Technologie), mit der es gelang, die klinischen Resultate einer intravenösen Gabe von Megadosen an Vitamin C ebenfalls mit kleineren oral verabreichten Mengen zu erreichen. Beispielhaft war der Fall von Alan Smith in Neuseeland, der sich nach einem Koma durch die Gabe von »Lypo-Spheric Vitamin C« der Firma LivOn Labs vollständig erholte, nachdem das Krankenhaus seine intravenöse Vitamin-C-Dosis begrenzt hatte.

Mehr zu diesen oralen Lösungen später. Schauen wir uns zunächst eine interessante Studie aus China an, die 2011 abgeschlossen wurde. Es ging um die Wirkung einer auf besondere Weise entwickelten Darreichungsform für Curcumin bei Krebs. Der Titel lautete: »Curcumin loaded biodegradable polymeric micelles for colon cancer therapy in vivo and in vitro« (»Curcumin-beladene biologisch abbaubare polymerische Mizellen zur Therapie von Darmkrebs in vitro und in vivo«)

In vitro heißt wörtlich übersetzt »im Glas« und in vivo heißt in einem Lebewesen einer bestimmten Art. Es wurden also Experimente sowohl im Reagenzglas als auch an Tieren durchgeführt. Die Tiere sind normalerweise Mäuse oder Ratten, wegen ihrer genetischen und anderweitigen Ähnlichkeit mit dem Menschen.

Dieses Mal wurde transgener Zebrafisch verwendet … jawohl, genau die Fische, die im Tiergeschäft aus Süßwasseraquarien verkauft werden.

Offenbar wurde in jüngster Zeit eine hinreichende Ähnlichkeit des Genoms der Zebrafische mit dem von Laborratten und Menschen entdeckt. Auch Forscher in den USA verwenden sie, vor allem zum Studium von Krankheiten, um Therapien dagegen zu entwickeln. Das Genom der Fische lässt sich leicht manipulieren, um Krankheiten des Menschen zu simulieren.

Der Ausdruck transgen lässt darauf schließen, dass bestimmte Gene eingeschleust wurden. In diesem Fall waren es wahrscheinlich die Darmkrebsgene. An dieser Krebsform wurde das besagte in Mizellen eingekapselte Curcumin ausprobiert. Das Verfahren ähnelt dem der liposomalen Einkapselung, der Aufbau ist etwas anders. Das Prinzip der Verkapselung ist aber dasselbe.

Dadurch soll erreicht werden, dass Substanzen, die normalerweise im Verdauungsprozess aufgespalten würden, in den Blutstrom gelangen und, wichtiger noch, die Membran von Lipidzellen durchdringen, die dies sonst verhindert. Mithilfe der Nanotechnologie werden Ergänzungsmittel-Nanopartikel erzeugt, die in winzige Lipidpartikel verkapselt sind.

Die Avanti Polar Lipids beschreibt den Unterschied: »Liposomen bestehen aus einer Lipid-Doppelschicht, die einen wässrigen inneren Teil von der wässrigen Umgebung trennt. Mizellen sind geschlossene Lipid-Monoschichten mit einem Fettsäure-Kern und einer polaren Oberfläche, oder ein polarer Kern mit Fettsäuren an der Oberfläche (invertierte Mizelle).« Beide erfüllen dieselbe Funktion. … Okay, Sie können jetzt aufwachen.

In vivo beobachteten die Forscher einen deutlichen Rückgang der Angiogenese, das heißt der Bildung von Blutgefäßen zur Versorgung von Krebstumoren; in vitro beobachteten sie, dass Krebszellen getötet wurden. In der chinesischen Studie wurde daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass »Mizellen eine hervorragende intravenös injizierbare wässrige Formulierung von Curcumin darstellen; diese Formulierung kann das Wachstum von Dickdarmkarzinomzellen hemmen, indem die Angiogenese verhindert und Krebszellen direkt getötet werden«.

Nun zu einer noch besseren Nachricht. Offenbar ist die LET-Industrie vorangekommen und hat nach dem lipsomalen Vitamin C nun auch ein liposomales Curcumin entwickelt, das oral verabreicht genauso wirksam ist wie intravenös injiziert. Da liposomales Vitamin C sogar wirksamer ist als IV-Megadosen, wenn es darum geht, das Vitamin C in die Zellen zu bringen, kann man davon ausgehen, dass oral verabreichtes liposomales Curcumin mindestens ebenso wirksam ist wie injiziertes Mizellen-Curcumin.

Tatsächlich wurde bei einer 2013 in Texas durchgeführten Studie eine nebenwirkungsfreie hohe Wirksamkeit von liposomalem Curcumin bei normalerweise therapieresistentem Bauchspeicheldrüsenkrebs ermittelt. Auch diese Untersuchungen wurden in vitro und in vivo durchgeführt, die In-vivo-Modelle an Mäusen anstelle von Zebrafisch.

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

Kopp-Online

NaturalNews.com

Nature.com

Google.com

NIH.gov

Beitrag gefunden bei: http://kosmischeurkraft.wordpress.com/

Google.com

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