Archive for 0-SELBSTHILFE

The Iceman: Eine Anleitung für die Wim Hof Methode – Kältetherapie – Atemmethode

The Iceman: Eine Anleitung für die Wim Hof Methode | Biohacker Atmung – ganz kurze Anleitung für interessierte Oberflächliche 😉

Am 21.06.2017 veröffentlicht

Die Wim Hof Methode, Kältetherapie und wie du nie wieder krank wirst| CoachPatrick 2018 – ganz genaue Erklärung für sehr interessierte Wissenschaftler 😉

Am 26.07.2018 veröffentlicht

Wim Hof breathing tutorial by Wim Hof

Am 28.09.2018 veröffentlicht

Heal Yourself with The Ice Shaman | Wim Hof & Russell Brand – amüsant und sehr informativ 🙂

Russell Brand

Am 10.03.2019 veröffentlicht
Ep #70 Under The Skin with Wim Hof. A new episode of Under The Skin is out every Saturday – available on Spotify, iTunes and wherever you usually get your podcast.

 

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10 natürliche Mittel gegen HELICOBACTER PYLORI! extrem wirksam!?

Published on Nov 18, 2017

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Zucker … Gift oder Heilmittel … oder beides :-)

„Zucker – Auswirkungen auf den Körper“ – umfangreicher Bericht:

Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

Inhaltsverzeichnis

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker.html

 

 

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Silberwasser schädlich?

Silberionen im Wasser – bitte um Beteiligung – was sagen Privatforscher dazu?

Neue Trinkwasserverordnung

Wasserkonservierung mit Silberionen im Fokus

Trinkwasser frischhalten mit Silberprodukten: Es gibt sie schon länger auf dem Markt doch nun sorgt die neue Trinkwasserverordnung für Wirbel um Konservierungsmittel mit Silberionen. Wie reagiert die Branche und was darf noch in den Tank?

Artikel lesen: https://www.promobil.de/wasserrichtlinien-silber-ionen-verboten-konservierung-trinkwasser-aufbereitung/

Silber tötet Keime, schädigt aber Zellen

Seit Langem wird Silber wegen seiner antibakteriellen Wirkung medizinisch eingesetzt. Doch offenbar ist es auch für Menschen nicht harmlos.

Artikel lesen: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/821477/nicht-harmlos-silber-toetet-keime-schaedigt-aber-zellen.html

Silber an der Haut – Segen oder Fluch?

Warum überhaupt Silber?

Silber hat eine antibakterielle Wirkung, was bei einigen Produkten von Vorteil sein kann. Silber in Pflastern z. B. soll verhindern, dass Bakterien in die Wunde gelangen. In Kleidung verspricht Silber weniger Geruch, da dieser durch Bakterien ausgelöst wird.

Artikel lesen: https://www.beyer-soehne.de/silber-der-haut-fluch-oder-segen/

Silber – Welche Rolle spielt das beliebte Metall im Trinkwasser?

Artikel lesen: https://wasserhelden.net/unser-trinkwasser/inhaltsstoffe/silber/

Kommentar: Der König oder Heerführer, also jener der sich einen Silberbecher leisten konnte, trank auf Reisen Wasser nur aus seinem Silberbecher, weil dieser das Wasser von Bakterien reinigte, was unbestritten ist. Nun geht es aber darum, ob die Silberionen, als das so genannte Silberwasser nicht doch auch schädlich ist?

Wie immer, wird vermutlich die Menge das Gift machen. Ich habe immer wieder mal Silberwasser für einige Wochen getrunken, doch danach für mindestens ein Jahr oder länger eine Pause eingelegt, direkt merkte ich keine Wirkung, bin aber meinem Verlangen danach gefolgt. Inzwischen gibt es ja auch Goldwasser und andere ionisierte Wässer, von denen ich bisher keinen Gebrauch machte. Nun sollten wir klären, was an den neuesten Unkereien zum Silberwasser dran ist und was nicht.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein Rat ein, den ich gerne weiter gebe. Der Rat, welcher aus der inneren Erde kommt, bezieht sich auf die Nanopartikel. Allgemein haben wir es zunehmend mit Nanopartikel zu tun, nicht nur im Wasser sondern auch in der Luft, die wir ja immer einatmen müssen und wovor Mundschutz nur marginalen Schutz bietet, denn Nanopartikel kennen keine Barrieren.

Nun der Rat, man streife den Körper mit einem Magnet langsam ab, dieser würde die Nanopartikel beseitigen. Ich habe das bereits gemacht und merkte deutlich, dass da etwas im positiven Sinne passiert!

Nachsatz zu Wasser und Luft: Die Forderung vom Verein für Wasser und Luft, sollte überall verbreitet werden und in jedem Land Verfassungsrang bekommen, vor allem aber eingehalten werden!

Liebe Grüße

Eure

AnNijaTbé

PS: Diese Seite wird nur sporadisch betreut, wichtige Beiträge werden von wissenschaft3000 ohne weiteren Kommentar rebloggt.
Heute habe ich alle Kommentare beantwortet, wo ich Antworten hatte, ich hoffe damit geholfen zu haben!

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Windpocken sind die Ursache für Herpes Zoster

Herpes Zoster

Herpes Zoster, auch kurz Zoster,[1][2] umgangssprachlich Gürtelrose, manchmal auch Kopfrose[3] oder Gesichtsrose genannt, ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag mit Blasen auf einer Körperseite in Erscheinung tritt. Der Ausschlag entsteht durch das Übergreifen einer Entzündung von einem Nerv (z. B. eines Ganglions) auf das umliegende Dermatom.

Die Krankheit wird durch das zur Familie der Herpesviridae gehörende Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Sie tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit geschwächtem Immunsystem (durch Stress, infolge anderer Erkrankungen wie beispielsweise bei AIDS oder durch eine spezielle immunsuppressive Therapie) auf. Das Virus wird häufig bereits in der Kindheit übertragen und verursacht bei der Primärinfektion die Windpocken. Ein Herpes Zoster ist immer eine endogene Reaktivierung einer alten VZV-Infektion (Erregerpersistenz).

 

Anmerkung dazu: Für die weiter unten beschriebene Infektions-Ansteckungsgefahr gibt es keine wissenschaftlichen Beweise! Ich selber hatte als Kind zweimal die Windpocken, aber weder mein Bruder noch meine Eltern wurden davon angesteckt oder hatten später Herpes, worunter ich selber allerdings lebenslang massiv leide, nachdem ich erstmals extremen Stress hatte, trat die Gürtelrose rezidiv immer wieder, manchmal sogar monatelang hintereinander auf.

Ein aus dem Osten kommender Mediziner meinte einmal zu mir, als ich ihm die frisch aufgetretene Gürtelrose zeigte, „sei froh, dass dein Körper das ausscheiden kann“! Dieser Satz ist mir im Gedächtnis geblieben und sagt mir, dass es eigentlich eine Art der Selbstreinigung ist, um entstandene „Nervengifte“ auszuleiten.

Eine direkte Kontaktübertragung wenn die Haut gerötet und verschwitzt und leicht verletzt ist, halte ich allerdings auch für möglich, aber sogar das nur dann wenn auch eine Schwächung vorliegt. Ein gesunder Körper kann sich nicht anstecken!

Herpes Zoster ist in jedem Fall eine Nervenerkrankung, Überreizung, starkem Stress, ungewöhnlichen Ärger, Paniksituationen oder ähnliches kann und löst bei den meisten Menschen, die als Kind Windpocken hatten eine Gürtelrose aus!

Die Windpocken andererseits gehören zu den ganz normalen Kinderkrankheiten, welche zur gesunden Entwicklung eines Kindes gehören. Man lese das Buch von Wilhelm zur Linden „Geburt und Kindheit“ es ist das beste aufklärende Buch für entstehende oder junge Eltern!

Die Behandlung von Herpes Zoster:  Äußerlich gar nichts tun, solange das Exanthem nicht abgetrocknet ist auch Wasser meiden, danach eine Heilsalbe auf die Narbe geben, die nach einiger Zeit ganz verschwindet. Innerlich Vitamin B Komplex für die Nerven oder andere Nervennahrung und ausgiebig gesunde kräftigende Nahrung zu sich nehmen, viel Ruhe, Schlaf und vor allem die vorgefallenen Ereignisse psychisch verarbeiten.

Noch eine Erfahrung und Warnung dazu für jene, die an einem Herpes-Rezitiv leiden: Ich hatte mir dazu eine empfohlene Eigenblut-Immunisierung machen lassen, was zunächst gut aussah, allerdings beim nächsten Megastress trat der Herpes dann am ganzen Körper auf, also nicht nur an der üblichen Stelle. Es dauerte danach wieder Jahre bis ich diese Phase, die noch schlimmer war als früher wieder reduzieren konnte, was allerdings niemals mehr ganz gelingen konnte. Soviel zu der medizinisch verbreiteten These der Immunisierung, die auch für Impfungen gelten solle… Vom Regen in die Traufe sage ich da nur noch…!!!

Hier geht nun der Wikipedia Text weiter:

Die Erstinfektion eines gesunden Menschen äußert sich üblicherweise in der weitverbreiteten Kinderkrankheit Windpocken. Die hochansteckenden Erregerviren werden per Tröpfcheninfektion, also direktes Einatmen von Ausatmungströpfchen (Exspirationströpfchen) infizierter Personen, oder über Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion mit den Viren der auf Gegenständen oder Körperoberflächen niedergegangenen infektiösen Exspirationströpfchen übertragen, wenn sie anschließend sofort über die Schleimhäute beispielsweise in Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen.[8] Da die Erreger an der Luft nur für etwa zehn Minuten infektiös sind, ist eine Übertragung durch herumliegende Kleidung oder Spielzeug in der Regel nicht zu befürchten. Weiterhin ist durch den virushaltigen Bläscheninhalt des Hautausschlags eine Schmierinfektion möglich. Auch der Speichel und die Tränenflüssigkeit (Konjunktivalflüssigkeit) infizierter Personen ist infektiös. Sehr selten ist die Möglichkeit einer diaplazentaren Übertragung des Varizella-Zoster-Virus durch die Schwangere auf den Fetus. Dabei kann es in etwa ein bis zwei Prozent der Varizellenerkrankungen bei Schwangeren zum fetalen Varizellensyndrom führen.[9]

Auch wenn die Betroffenen normalerweise nach einer Windpocken-Erkrankung ein Leben lang immun gegen die Krankheit sind, verbleibt das Virus nach Abklingen der Symptome im Körper und kann später, beispielsweise ausgelöst durch Stress oder ein geschwächtes Immunsystem, in seltenen Fällen auch durch Sonneneinwirkung (UV-Licht), reaktiviert werden. Die Viren verbleiben latent in den Nervenwurzeln des Rückenmarks, den Spinalganglien, sowie in den Ganglien der Hirnnerven. Der Herpes Zoster kann nicht direkt übertragen werden; es erfolgt immer nur eine Reaktivierung einer bereits stattgefundenen Infektion („Kein Zoster ohne vorherige Windpocken“) oder einer Impfung mit Lebendimpfstoff gegen Varizellen. Herpes Zoster ist demnach keine Infektion im eigentlichen Sinne, sondern die erneute Aktivierung des Varizella-Zoster-Virus nach einer mehr oder weniger langen Latenzzeit. Für Menschen, die in der Kindheit an Windpocken erkrankt waren und über ein voll aktives Immunsystem verfügen (d. h. immunkompetent und nicht immunsupprimiert sind), besteht in der Regel keine Gefahr, sich an einem Herpes-Zoster-Erkrankten anzustecken. Eine Übertragung der Viren erfolgt bei Herpes Zoster nur durch den virushaltigen Bläscheninhalt (Schmierinfektion), nicht aber über die Atemwege als Tröpfcheninfektion. Nur bis zur Verkrustung der Bläschen bleibt der Erkrankte über den Bläscheninhalt ansteckungsfähig. Es können durch Herpes Zoster – ohne eine frühere Windpocken-Erkrankung oder Windpocken-Lebendimpfung – im Infektionsfall dann die Windpocken ausgelöst werden.

alles lesen und kritisch hinterfragen: https://de.wikipedia.org/wiki/Herpes_Zoster

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Wie können Sie am besten eine Wunde desinfizieren?

Wenn du die Wunde nicht an der Luft lassen kannst, decke sie mit einer Gaze ab, die du jeden Tag auswechselst. So kommt trotzdem Luft zur Wunde und du kannst überprüfen, ob sie zu feucht oder zu trocken ist.

 

Bei einer Verletzung ist es sehr wichtig, die Wunde sofort zu behandeln, um Infektionen und deren Folgen vorzubeugen.

Die Haut ist wie eine Barriere, die das Eindringen von Viren und anderen schädlichen Keimen in den Körper verhindert.  Wenn sie allerdings schon beschädigt oder verletzt ist, können Bakterien in die Wunde eindringen und sich vermehren, was zu schweren Infektionen im ganzen Körper führen kann. Daher ist es sehr wichtig, die richtigen Behandlungsmethoden für die verschiedenen Wunden zu kennen.

Desinfizieren einer Wunde

  • Bevor Sie die Wunde anfassen und sie verarzten, müssen Sie Ihre Hände mit Wasser und Seife waschen.
  • Kochen Sie ein wenig Wasser um die Gegenstände zu sterilisieren, die Sie für die Behandlung der Wunde benötigen (Pinzette, Schere etc.).
  • Ziehen Sie sich Latexhandschuhe an, um den Kontakt der Hände mit der Wunde zu vermeiden: Wenn Sie dies nicht tun, besteht die Gefahr, dass Sie sich eine Infektion zuziehen.
  • Wenn die Wunde nicht sehr tief ist, waschen Sie sie mit einer antibakteriellen Seife und Wasser. Falls die Wunde tief ist, müssen Sie eine andere Art der Desinfektion anwenden (wie z. B. Wasserstoffperoxid und Chlorhexidin).
  • Wenn Sie kein Desinfektionsmittel zur Hand haben, können Sie es ganz einfach selbst herstellen. Dafür bringen Sie ein wenig Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen. Alkohol und Jod dürfen Sie nur um die Wunde herum anwenden, um diese zu reinigen, für nichts anderes. Wenn Sie diese Mittel direkt in die Wunde geben, kann es passieren, dass das Gewebe verletzt und die Wundheilung beeinträchtigt wird.
  • Wenn der betroffene Bereich verunreinigt ist, verwenden Sie eine Pinzette, um alles zu entfernen, danach säubern Sie den Bereich.
  • Nachdem der infizierte Bereich völlig sauber ist, können Sie ein entzündungshemmendes Gel (mit desinfizierender oder antiseptischer Wirkung) auftragen, um das Trocknen der Wunde zu beschleunigen und zu ermöglichen, dass sich das beschädigte Gewebe dabei regeneriert. Andernfalls wird es länger dauern, bis die Wunde heilt.
  • Obwohl es viel besser für die Wunden ist, an der freien Luft zu heilen, müssen manche abgedeckt und geschützt werden, um sich vollständig schließen zu können.
  • Für diese Art von Verletzungen legen Sie eine Kompresse oder ein anderes weiches und anti-allergisches Tuch auf die Wunde, um sie zu schützen. Wechseln Sie täglich den Verband. Auf diese Weise können Sie jedes Mal überprüfen, ob die Wunde mehr Feuchtigkeit braucht oder getrocknet werden muss. So können Sie den gesamten Schutz Ihrer Haut und Ihres Körpers gewährleisten.

https://bessergesundleben.de/wie-koennen-sie-besten-eine-wunde-desinfizieren/

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Cayennepfeffer gegen Herzinfarkt?


Foto von: http://alpenschau.com/2016/09/20/die-zitronensaft-kur-entschlacken-entgiften-heilen-2/ – lesen Sie auch diesen Artikel!

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Dieser Beitrag kann durchaus auch als zusätzlicher Fakt zur Erkenntnis gesehen werden, dass Herzprobleme demnächst über die Haut behandelt werden. Anscheinend ist eine Behandlung mit Capsicum Creme schon ein wesentlicher Schritt in diese Richtung! Dazu auch noch folgendes, falls Sie scharfe Sachen für ihre Gesundheit brauchen, diese allerdings ausufernde Wirkung haben, wie heftigstes Herzklopfen und extreme Hitze, dann dürfen sie keine heißmachenden Stoffe wie Chili oder Ingwer in getrockneter Form nehmen, sondern ausschließlich im frischen Zustand. Die frischen Heißmacher haben auch noch die eigene Kühlung eingebaut, welche in der getrockneten Form verloren geht, erklärte mir mein TCM Arzt!

Markus Peters – Strophanthin fürs Herz // SPIRIT OF HEALTH 2014 // Herz heilen über die Haut

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Cayennepfeffer gegen Herzinfarkt

Bitte stellen Sie sich für einen Augenblick folgendes Szenario vor: Sie sitzen im ICE und ärgern sich wieder einmal über die einzig verlässliche Konstante der Deutschen Bahn (die Verspätungen), als eine Ansage über den Lautsprecher ertönt. Nein, es handelt sich diesmal nicht um die immer wieder abgespulte Speisekarte des Bordbistros, sondern um einen Hilferuf. „Falls sich ein Arzt unter den Reisenden befindet, kommen Sie bitte dringend in den Wagen 12″.In Anbetracht Ihrer Erfahrung, dass offenbar in jedem schnellen Zug mindestens eine Ärztin oder ein Arzt zu finden ist, und sich bei der Ankunft am Platz eines hilfesuchenden Patienten die KollegInnen entweder auf die Füße treten oder gleich verabschieden, überlegen Sie für einen Augenblick, ob Sie sich tatsächlich auf den Weg machen sollen. Sie blicken sich verstohlen um, ob einem Ihrer Mitpassagiere (z. B. anhand Ihrer Lektüre der ZFA) schon aufgefallen sein könnte, dass Sie (Haus)Arzt sind. Sie schütteln diesen unbotmäßigen Gedanken aber rasch ab und entschließen sich, mutig voranzuschreiten, um einem in Not geratenen Mitmenschen Ihre Hilfe anzubieten.

Gerade noch rechtzeitig fällt Ihnen ein, dass Sie außer Ihrer Reisetasche keinerlei Hilfsmittel, geschweige denn einen Arztkoffer dabei haben. Sie lassen sich aber nicht entmutigen, greifen nach Ihrer Tasche und sagen sich auf dem Wege, dass ein rechter Hausarzt eben auch einmal ohne ärztliches Werkzeug auskommen und nur seine fünf Sinne einsetzen müsse.

Im Wagen 12 empfängt Sie ein sichtlich besorgter, aber angesichts Ihrer ausgestrahlten Zuversicht erleichterter Zugchef. „Kommen Sie schnell“, sagt er, „dem Reisenden geht es schlecht“. Offensichtlich sind Sie der erste Kollege vor Ort …

In einem der Abteile finden Sie einen blassen, übergewichtigen Mann von Mitte fünfzig mit kleinen Schweißperlen auf der Stirn und einer beschleunigten Atmung. Auf die Frage nach seinen Beschwerden fasst er mit seiner geballten Hand auf sein Brustbein. Starke dumpfe Schmerzen … zum ersten Mal in seinem Leben … die seien einfach so gekommen. Sie fühlen seinen Puls am Handgelenk: schwach, aber regelmäßig. Keine Frage, der Patient hat pektanginöse Beschwerden, vielleicht einen Herzinfarkt.

Sie sagen dem Zugchef, er möge bitte sofort 112 wählen, einen Notarztwagen alarmieren und den Zug an einem vereinbarten Ort zum Halten bringen.

Und dann fassen Sie in Ihre mitgebrachte Tasche und greifen nach der Creme mit dem Cayennepfeffer, die Sie als bandscheibengeplagter Mensch immer bei sich tragen (Handelsnamen in Deutschland z. B. Hot Thermo Dura C Creme, Rheumamed Salbe, Finalgon Capsicum Creme, Advel Thermobalsam). Sie sprechen leise mit dem Patienten, öffnen sein Oberhemd … drücken auf die Tube und verteilen einen dicken 10 cm langen Salbenstreifen auf seinen Bauch.

Wie bitte? Pfeffercreme auf den Bauch eines Patienten mit mutmaßlichem Herzinfarkt? Wohl eine durch Arztromane induzierte Leerlaufhandlung …

Nein, liebe Leserinnen und Leser, auch wenn diese Schilderung vielleicht ein wenig in die Zukunft greift: Der Kollege (vermutlich DEGAM-Mitglied…) handelt wahrscheinlich ziemlich rational. In der renommiertesten Zeitschrift der amerikanischen Kardiologen, Circulation, wurde kürzlich von Wissenschaftlern aus Cincinatti berichtet, dass bei Mäusen mit experimentell erzeugtem Myokardinfarkt die „Hautschädigung“ (dermale Nozizeption) durch Cayennepfeffersalbe einen massiven Herzschutz bewirken kann.

Bevor ich Ihnen einige methodische Details der faszinierenden Studie aus Circulation schildere, schnell noch ein kurzer Blick auf den bekannten Wirkmechanismus von Cayennepfeffer: Eine konzise Beschreibung finde ich bei Wikipedia, wo es heißt, dass „Capsaicinoide die Nervenenden bestimmter Nozizeptoren reizen, die normalerweise Schmerzreize bei Einwirkung von Hitze oder chemischer Reizung erkennen“. Und weiter liest man: „Capsaicinoide, die durch Verwendung scharfer Chilifrüchte in relativ hohen Konzentrationen traditionell in der mexikanischen, indischen, indonesischen und thailändischen Küche vorkommen, haben aufgrund ihres Einflusses auf den serotonergen und dopaminergen Haushalt des Nucleus accumbens eine nach dem Abklingen der Schärfeempfindung schmerzlindernde und partiell dämpfende Wirkung“.

Neben diesen naturwissenschaftlichen Erklärungen erfährt der Leser dann auch noch beiläufig, dass bei den Olympischen Spielen 2008 in China vier Springreiter von den Spielen suspendiert wurden, darunter auch der deutsche Christian Ahlmann nach positivem Dopingtest auf das im Reitsport verbotene Capsaicin (früher hat es damit übrigens auch schon Ludger Beerbaum „erwischt“). Die Anwendung von Capsaicin an den Vorderbeinen der Pferde macht die Tiere schmerzempfindlicher, sodass sie beim Sprung über Hindernisse keine Berührung mit diesen mehr in Kauf nehmen.

Kurz zurück zur experimentellen Methodik der Arbeit. Die Mäuse, die nach 45-minütiger Koronarokklusion und anschließender Reperfusion eine kontinuierliche EKG-Registrierung erhielten, wurden per Zufall in verschiedene Gruppen eingeteilt und bekamen entweder:

  • eine Portion Capsaicin-Salbe oder
  • lediglich ein Gel auf das rasierte Abdomen,
  • eine Inzision durch Haut, subkutanes Fett, Muskulatur und Peritoneum an der Mittellinie des Bauches (die dann wieder zugenäht wurde), oder
  • nur eine Hautinzision.

Die Ergebnisse dieser Studie sind eindrucksvoll: Die Infarktgröße verminderte sich durch die aktiven Behandlungsschemata um das Fünf- bis Sechsfache! Damit nicht genug: Wurde die Bauchhaut vor dem Schnitt mit Lidocain anästhesiert, verschwand der protektive Effekt vollständig. Die Applikation der Capsaicin-Salbe war genauso wirksam wie die chirurgischen Schnitte.

Die Autoren fanden zudem den Wirkmechansimus heraus: Die dermale Nozizeption an der Bauchhaut triggert ein neurogenes Signal, übermittelt entlang von Nervenfasern Reflexe an Spinalneurone der Brustwirbelsäule und aktiviert auf diesem Wege (mit Hilfe von Bradykinin) das sympathische Nervensystem des Herzens.

Schön und gut, werden Sie jetzt sagen, aber Mäuse sind keine Menschen. Das haben sich offensichtlich auch schon andere Zeitgenossen klar gemacht. Und eine Literatursuche ergibt dann auch, dass der erste kontrollierte (und erfolgreich verlaufene) klinische Versuch am Menschen bereits 2007 in der Zeitschrift „Heart“ veröffentlich wurde. Hier litten 12 Patienten unter therapierefraktärer Angina pectoris und konnten aus chirurgischen bzw. perkutanen Eingriffen keinen Nutzen ziehen. Die Stimulation erfolgte allerdings direkt über einen implantierten Impulsgeber am Rückenmark der Brustwirbelsäule.

Die Literatur offenbart aber nicht nur die zitierte Untersuchung. Schwedische Autoren publizierten im letzten Jahr eine systematische Übersichtsarbeit und fanden noch etliche andere Studien, bei denen die direkte Stimulation des Rückenmarks (SCS = spinal cord stimulation) einen signifikanten Nutzen für Koronarkranke mit schwerer Angina pectoris bewirken konnte.

Im Vergleich mit diesen früheren Studien ist die Vorgehensweise über die Applikation einer Pfeffercreme natürlich ungleich viel imposanter und – falls beim Menschen bestätigt – für die hausärztliche Versorgung hochrelevant. Auch die Aufklärung über den genauen Wirkmechanismus erleichtert klinisch kontrollierte Untersuchungen am Menschen (die übrigens bereits im Gange sind). Darüber werde ich Sie natürlich auf dem Laufenden halten. Vielleicht trifft man sich ja zwischendurch einmal im ICE … Wagen 12?

Jones WK et al. Peripheral nociception associated with surgical incision elicits remote nonischemic cardioprotection via neurogenic activation of protein kinase C signalling.

Circulation. 2009; 120[suppl 1]: S1–S9

Eddicks S et al. Thoracic spinal cord stimulation improves functional status and relieves symptoms in patients with refractory angina pectoris: the first placebo-controlled randomised study.

Heart 2007; 93: 585–590

Börjesson M et al. Spinal cord stimulation in severe angina pectoris – a systematic review based on the Swedish Council on Technology assessment in health care report on long-standing pain.

Pain 2008; 140: 501–508

(Stand: 20.10.2010)

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