Archive for GVO – genetisch veränderte Organismen

Ein zweifelhaftes Vergnügen – mehr VitC durch Rattengene

Danke Petra, fürs Finden 🙂

Unappetitliche Kreuzung: Ratten-Gene machen Salat gesünder

Kopfsalat: Mehr Vitamin C durch Ratten-Gene

Nagetiere haben wenig mit Gemüse gemein, sollte man meinen. Doch durch den Einbau von Ratten-Genen, so berichten US-Forscher, lässt sich der Vitamin-C-Gehalt von Kopfsalat deutlich steigern.

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Aktionen gegen Glyphosat und GVOs – totales Verbot solcher „Lebensmittel“ ist gefordert!

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Polen verbietet Gentechnik-Mais und -Kartoffeln

Wissenschaft3000 ~ science3000

Polen verbietet Gentechnik-Mais und -Kartoffeln. Danke Elke, für diesen erfreulichen Bericht!

Polen verbietet Gentechnik-Mais und -Kartoffeln

Polen Demo gegen Gentechnik Warschau 25.11.12 Demonstranten gegen Gentechnik in Warschau (Foto: Z. Maciasz)

Die polnische Regierung hat den Anbau von gentechnisch verändertem Mais und Kartoffeln verboten. Umwelt- und Verbraucherorganisationen feierten den Entschluss als großen Erfolg. Zuletzt hatte das Land den Handel mit Gentechnik-Saatgut erlaubt, um drohenden EU-Strafen wegen Nichtumsetzung geltenden Rechts zu entgehen.

Das Verbot soll noch im Januar in Kraft treten. Betroffen sind zwei Gentechnik-Pflanzen: der Mais MON 810 vom US-Marktführer Monsanto und die „Amflora“-Kartoffel des deutschen Agrochemiekonzerns BASF. Momentan haben nur diese gentechnisch veränderten Pflanzen eine Anbauzulassung in der EU. Der Anbau von MON 810 ist in mehreren Ländern, darunter auch Frankreich und Deutschland, bereits untersagt. Die Maispflanze setzt durch die Gen-Modifikation permanent ein Gift zum Töten von Insekten frei. Bei der „Amflora“-Knolle bewirkt die Veränderung hingegen eine besondere Stärkezusammensetzung. Sie war bislang nur in Österreich…

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Argentinien erteilt Monsato ein Totalverbot – Bravo!

Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Bernhard, für diesen Beitrag!

Hoffentlich kapieren das auch die Europäer und wir fangen mit dem Dreck erst gar nicht an!

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Der Tod im Regal!

Argentinien gehört Mittlerweilen zu jenen Ländern wo die „Gentechnik“ bereits seit über einem Jahrzehnt angewandt wird.

Inzwischen ist es erwiesen, dass die „Gentechnik“ dort für die zunehmend verheerenden Missbildungen bei Säuglingen verantwortlich ist.

Der Krebs hat sich inzwischen in Argentinien vervierzigfacht.

Bei 80 Prozent der Kinder dort wurden Rückstände des Pestizides RoundUp festgestellt.

Auch die Allergien nehmen in diesem Land drastisch zu.

Deshalb hat die Argentinische Regierung jetzt per Gerichtsbescheid der amerikanischen Firma Monsanto, die Lizenz für dieses teuflische Werk entzogen.

Das war ein längst überfälliger und richtiger Schritt in die gute Richtung.

Die „Gentechnik“ ist weit gefährlicher als Atom, weil die Verseuchung irreversibel ist und jeden Tag mehr wird, wobei bei die Atomverstrahlung täglich abnimmt.

Auch Frankreich und Ungarn haben die „Gentechnik“ jetzt lobenswerterweise…

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Genmais reinstes Gift – genaue Analysen

Vorsicht Genmais! So ein sch…ädliches Lebensmittel!?

Vorsicht Genmais Es rauscht im deutschen Blätterwald, wenn es um die Bewertung von genetisch veränderten Nahrungsmitteln geht, wie zum Beispiel in der Hamburger Morgenpost am letzten Freitag: Französische Wissenschaftler veröffentlichen alarmierende Ergebnisse bezüglich genetisch veränderten Mais (kurz Genmais), und schon gibt es die entsprechenden Reaktionen in z.B. “Die Welt“ und “Spiegel”.

Was war passiert? Laut „Die Welt“(1) maßen sich die französischen Forscher um Prof. Gilles-Eric Seralini an, eine „Weltpremiere“ präsentieren zu können. Denn ihnen zufolge ist ihr Forschungsprojekt die erste Langzeitbeobachtung von genetisch manipulierten Nahrungsmitteln und deren Auswirkungen auf die Gesundheit von Säugern. Und wie es aussieht, scheint der Anspruch durchaus gerechtfertigt.

Denn die Franzosen hatten 200 Ratten 2 Jahre lang beobachtet (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691512005637).

Die Tiere wurden in 10 Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1, 2 und 3 bekam Monsanto-Genmais in verschiedenen Dosierungen von 11, 22 und 33 Prozent der gesamten Ernährung. Dieser Mais war jedoch nicht mit dem Monsanto Pestizid „Roundup“ oder einem anderen Pestizid behandelt worden.

Gruppe 4, 5 und 6 bekam eine konventionelle Ernährung ohne Genmais, wurden aber mit Wasser versorgt, in dem Roundup in verschiedenen Konzentrationen enthalten war. Die niedrigste Dosierung entsprach den Konzentrationen, wie man sie im Leitungswasser nachweisen kann. Die höchsten Dosierungen entsprachen den erlaubten amerikanischen Grenzwerten für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel.

Die Gruppen 7, 8 und 9 erhielten mit Roundup behandelten Genmais mit einem Anteil an der Gesamternährung von jeweils 11, 22 und 33 Prozent.

Die 10. Gruppe lebte am gesündesten. Als Kontrollgruppe erhielt sie konventionellen Mais und sauberes Wasser.

Schon nach 17 Monaten nach Studienbeginn zeigte sich, dass die Genmais- und Pestizid-Gruppen 5 Mal mehr tote Ratten aufwiesen als in der Kontrollgruppe. Die Weibchen erkrankten deutlich häufiger an Brustkrebs, während die Männchen signifikant häufiger Hautkrebs, Leberkrebs und Nierenkrebs-Formen aufwiesen.

Jetzt sollte man meinen, dass hier ein paar Alarmsirenen losgehen müssten. Zumindest scheint dies in Frankreich der Fall zu sein, wo der Anbau von Genmais bereits seit Mai 2012 verboten ist. Aber der Europäische Gerichtshof hatte seinerzeit befunden, dass man prinzipiell erst einmal beweisen müsse, dass Genmais und Co ein Risiko für Mensch, Tier und Umwelt sei, was dem französischen Forscherteam jetzt wohl gelungen ist. Denkt man.

Denn der „Spiegel“ kommt der leidenden Gen-Industrie und dem Europäischen Gerichtshof rettend zur Hilfe. So weiß er voller Freude von Experten zu berichten, die diese Studien aufs Heftigste kritisieren. Darum vermutet der Spiegel schon, dass die Ergebnisse als „hinfällig“ zu betrachten sind. Es ist schon bemerkenswert, wie „hinfällig“ die Spiegel-Analyse ist, die erst einmal von komplett falschen Voraussetzungen ausgeht, wenn er schreibt: „Fressen Ratten ihr Leben lang gentechnisch veränderten Mais (NK603) anstatt einer herkömmlichen Maissorte,…“ Tatsache ist, dass der Anteil an Genmais „nur“ 11, maximal 33 Prozent der gesamten Ernährung ausmachte und keine 100 Prozent, wie es der Spiegel gerne hätte. Der Hintergedanke hier ist, dass bei einer 100-prozentigen Gen-Ernährung der vielleicht sogar berechtigte Einwand kommen könnte, dass dies zur Zeit nicht der Realität entspricht. Niemand ist in der Lage, sich ausschließlich mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln zu versorgen.

Aber da der Spiegel auch die Arbeit gelesen und sogar die methodische Vorgehensweise der Arbeit beschrieben hatte, weiß er, dass sein „lebenslanges Fressen von Genmais“ mit der Wirksamkeit der angesprochenen Studie nichts zu tun hat. Also müssen andere Geschütze her.

Von Experten und Wiederholungstätern

Prof. Seralini ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um die Beurteilung von genetisch veränderten Nahrungsmitteln und Pestiziden auf die menschliche Gesundheit geht. Sein Team hatte schon vor ca. 2 Jahren eine ähnliche Arbeit durchgeführt, die aber nur über 90 Tage verlief. Dieser Beobachtungszeitraum war nach Meinung der Forscher zu kurz, um definitive Aussagen über ähnlich negative Auswirkungen zu machen, die auch in dieser Arbeit gesichtet worden waren. Die Autoren führten hier die beobachteten Herzschäden, Nierenprobelem, MilzproblemeLeberprobleme etc. auf die Genmais spezifischen Pestizide zurück, schlossen aber metabolische Einflüsse seitens der genetischen Veränderungen der Pflanzen nicht aus. Monsanto bemühte sich darauf hin zu einer genetisch modifizierten Gegendarstellung (datiert vom 16.02.2010), die den französischen Forschern unangebrachte Statistikauswertungen vorwarf, die zu keiner verlässlichen Aussage über die Schädlichkeit der Monsanto-Produkte hätten führen können. Monsanto spricht dann gleich im Nebensatz über die eigenen Befunde in Sachen Sicherheit seiner Produkte. Veröffentlichungen über diese eigenen Arbeiten scheint es aber nicht zu geben, außer halt die frohe Kunde von Monsanto selbst, dass alles sicher sei.

Eine weitere Veröffentlichung von Seralini et al. vom Oktober 2010 (Debate on GMOs health risks after statistical findings in regulatory tests.) kommt jedoch zu dem Schluss, dass „the test data and the corresponding results are kept in secret by the companies“ (Die Testdaten und die damit verbundenen Ergebnisse werden von den Firmen geheim gehalten). Die Forscher bemängeln in dieser Arbeit auch den Mangel bzw. das Fehlen von epidemiologischen Studien zu genetisch veränderten Produkten in den Herstellungsländern. In Nachsatz werfen die Autoren Monsanto & Co. Unzulänglichkeiten im Versuchsaufbau von den Arbeiten vor, die die Gen-Firmen bislang zu veröffentlichen geneigt waren.

So wie es aussieht, wenn man die Seralini´schen Aussagen hinterfragt, gibt es keine evidenzbasierten Arbeiten, die die Sicherheit und Verträglichkeit von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln beweisen kann. Diese Forderungen werden aber sofort reflexartig an Heilkräuter und alternative Verfahren gestellt, auch und obwohl diese schon seit Jahrhunderten integraler Bestandteil von alternativen Heilverfahren sind, was man von der Gen-Pampe nicht behaupten kann. Schlimmer noch: Die Gerichte verdonnern jeden, der die Gen-Produkte verbieten will oder verboten haben will, dazu, nachzuweisen, dass sie nicht sicher sind. Man darf also laut Gerichten nicht mehr behaupten, dass bewährte Methoden und Kräuter bewährt sind; und dass gefährliche Stoffe gefährlich sind. Denn beides ruiniert die Geschäftsbasis.

Und das, was an evidenzbasierten Beweisen angeboten werden kann seitens der Herstellerfirmen, sind selbst gebackene Arbeiten, die das beweisen, was man selbst profitabel verkaufen will. Die Tatsache, dass die Arbeiten und Ergebnisse weitestgehend unter Verschluss geblieben sind, ist für mich ein evidenzbasierter Hinweis, dass die Ergebnisse dieser Arbeiten keine wissenschaftliche Grundlage haben, sondern vom Marketing der Firmen diktiert worden sind.

Soweit der kleine Ausblick in die jüngere Vergangenheit der Arbeiten von Seralini und seinen Kollegen. Seine Gegnerschaft wird auch bei der neu vorgestellten Arbeit nicht müde, die gleichen Kritikpunkte zu wiederholen: die Statistik und seine unkonventionellen Methoden lassen die Ergebnisse der Arbeit als unglaubwürdig erscheinen. Der Spiegel geht sogar so weit, dass er behauptet, dass diese statistischen Methoden es den Auswertenden erlauben, dass sie „nach Abschluss ihrer Studie eventuell so lange herumrechnen konnten, bis etwas statistisch auffällig war“. Oops! Soll das etwa heißen, dass die Monsanto-Arbeiten, die ja weitestgehend noch unter Verschluss sind, deswegen unter Verschluss sind, da deren Ergebnisse so schlecht sind, dass beim besten Willen kein Herumrechnen in der Lage ist, sie schön zurechnen?

Ein weiteres, „höchst überzeugendes“ Argument gegen die Ergebnisse dieser Arbeit ist die Beobachtung, dass die Amerikaner, die ja bekanntlich eine Menge Genzeugs in sich hineinstopfen, nicht „wie die Fliegen sterben“. Denn wenn der Genmais etc. wirklich so verheerend wirken, dann gibt es bald keine Amerikaner mehr, so die Logik. Das überzeugt! Deshalb bin ich auch dafür, dass man Zigaretten wieder zu altem Glanz und Gloria verhilft. Denn immerhin sind die Raucher auch nicht wie die Fliegen gestorben, sondern haben sich nach 20, 30 und mehr Jahren den Folgen ihres Tabakkonsums ergeben müssen.

Auch der Hinweis auf die steigende Lebenserwartung überzeugt mich nicht wirklich. Denn auch die Rauchergeneration zeigte eine steigende Lebenserwartung. Aber auch damals gab es seitens der Zigarettenindustrie massiven Widerstand gegen den Bann von Zigaretten. Die Politik spielte mit, da es sich hier um ein Milliardengeschäft handelte, ganz wie heute beim Gen-Geschäft. Auch damals bewertete die Tabakindustrie wissenschaftliche Studien, die dem Rauchen krebserzeugendes Potential zusprachen, als Unsinn und wissenschaftlich nicht haltbar (Smoking dogs: tobacco institute tries to discount cancer studies. Leider ohne Zusammenfassung, aber der Titel spricht Bände). Man sieht, der Industrie und ihren Lakaien ist kein Argument zu blöd, wenn es um die Erhaltung und Ausweitung von profitablen Geschäften geht. Dass diese Argumente (die keine sind), auch noch auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden, zeigt zudem, dass man seine Adressaten (nämlich uns “Ottonormalverbraucher”), für entsprechend blöd hält.

Noch nicht überzeugt?

Ein weiteres Genprodukt ist Soja. Auch darüber habe ich bereits ausführlich berichtet unter: Soja – Warum ich das lieber nicht essen würde. Ähnlich wie Genmais wurde auch Gensoja einer wissenschaftlichen Würdigung unterzogen. Diesmal waren es russische Wissenschaftler, die zu ähnlich alarmierenden Ergebnissen kamen wie ihre französischen Kollegen um Seralini.

Der russische Biologe Alexey Surov fütterte Campbell Hamster, die sich durch eine besonders schnelle Reproduktionsrate auszeichnen, 2 Jahre lang mit Monsanto Gensoja. Soja ist allerdings nicht die natürliche Nahrung von Hamstern, so wie Mais nicht auf dem Speisezettel von Kühen steht. Laut Surov ging zunächst alles gut. Aber als die 3. Generation von Hamstern mit der Gensoja gefüttert wurde, zeigten sich die alarmierenden Effekte. Diese Generation fiel durch eine langsamere Wachstumsrate auf und erreichte nur langsam die Geschlechtsreife. Außerdem war die komplette 3. Generation unfruchtbar geworden. Viele der Tiere zeigten ein ungewöhnliches Wachstum von Haaren im Inneren des Mauls, das sich in etlichen Variationen vollzog (einzelne Haare, Haarbüschel, in den Backentaschen, um die Zähne, pigmentiert und unpigmentiert usw.). Außerdem war die Geburtenrate in der Gensoja-Gruppe signifikant geringer als in der Kontrollgruppe, die kein Gensoja bekam. 25 Prozent der Hamster-Babys aus der Gen-Gruppe starben. Im Vergleich dazu waren es nur 5 Prozent in der Kontrollgruppe.

Laut Surov ist allerdings noch nicht vollkommen klar, ob es sich hier um einen Effekt handelt, der auf die Gensoja zurückzuführen ist oder auf Pestizide wie Roundup. Es spricht aber einiges für die genetische Veränderung als Ursache für diese Effekte, da die meisten Folgen erst in der 3. Generation zu beobachten waren. Wären die Pestizide die Verursacher gewesen, hätte man diese Effekte auch in der 1. und 2. Generation erwarten können.

Vom Hamster zum Schwein

Aber nicht nur die Surov´schen Labor-Hamster fielen durch Sterilität auf. Auch im praktischen Leben sind ähnliche Beobachtungen gemacht worden. Hier ein kurzer Überblick über die uns alle überzeugenden Beweise für die Unbedenklichkeit von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln:

  • Österreichische Forscher beobachten ein Steril-werden von mit Monsantos „Frankenstein-Mais (Frankencorn)“ gefütterten Mäusen in der 4. Generation.
  • Etliche Berichte von Bauern in den USA, die genetisch verändertes Futter einsetzen und nun über unfruchtbare Schweine und Kühe klagen.
  • Tausende von toten Schafen, Büffeln und Ziegen in Indien, nachdem die Tiere Genbaumwolle gefressen hatten.
  • Nachkommen von Ratten, die Gensoja gefressen hatten, waren innerhalb von 3 Wochen tot und deutlich kleiner als normal gefütterte Tiere.
  • Gekochte Gensoja hat bis zu 7 Mal mehr Allergene als normale Soja.
  • Beobachtungen von organischen Veränderungen, veränderten Leber- und Pankreaszellen und Veränderungen von Enzymen.
  • Genmais im Verdacht, die Ursache zu sein für Übergewicht und Organversagen beim Menschen (Monsanto’s GMO Corn Contributing to Weight Gain, Disrupts Organs).

Selbst wenn nur die Hälfte davon stimmt: wie kann man dann noch behaupten, dass die genetisch veränderten Nahrungsmittel für den menschlichen und tierischen Verzehr geeignet sind und keinen Unterschied zu den natürlichen Vorgängern zeigen?

Fazit

Genmais, Gensoja und Zigaretten werden von den Herstellerfirmen mit allen Mitteln verteidigt, damals wie heute. Die Geschichte wiederholt sich – wieder einmal. Gesunde Alternativen sind in diesem chemischen Gruselkabinett fehl am Platz. Und die, die sie propagieren, werden eines Tages genetisch so modifiziert werden, dass auch sie das hohe Lied vom Monster-Mais und der Zombie-Soja singen, mit Haaren auf den Zähnen. Wenn das kein wunderbarer technischer Fortschritt ist.

(1) welt.de/gesundheit/article109325059/Mit-Genmais-gefuetterte-Ratten-sterben-viel-frueher.html
Quelle: http://renegraeber.de/blog/vorsicht-genmais/

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Schwer erkrankte Ratten durch Monsantos Genfutter!

Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Martha, für diesen grauenvollen Beitrag!

Unsere Regierungen müssen allesamt komplett ausgetauscht, oder für immer abgeschafft werden. Erst wenn diese oder deren Kinder auch solche Tumore bekommen, werden sie aufwachen. Wer kann so arrogant sein, dass er glaubt, sich den Auswirkungen eines ubiquitären Giftunternehmens, wie Monsanto es ist, permanent entziehen zu können???

Lesen Sie bitte diesen Bericht und leiten Sie ihn an alle Freunde und Bekannten weiter. Jeder der in der Landwirtschaft arbeitet oder selber Bauer ist, muss unbedingt Monsanto abschwören!

http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/monsanto-genmais-ratten-erkranken-schwer/

monsanto gmo corn tumors Monsanto Genmais: Ratten erkranken schwer

Tumore so groß wie Tennisbälle an Ratten, die mit GM-Mais von Monsanto gefüttert wurden.Bild : AFP PHOTO / CRIIGEN

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Informationen zur Verwendung von importierter Soja bzw. Sojaextraktionsschrot als Futtermittel

http://www.ages.at/

Warum wird Soja als Futtermittel verwendet? Warum gibt es keine Alternativen zu Importen? Warum gibt es zu wenig Eiweißfuttermittel in Österreich/Europa?

Die Sojabohne bzw. daraus hergestellte Sojaextraktionsschrote oder -kuchen sind auf Grund ihres hohen Eiweiß- und Energiegehaltes sowie ihrer Schmackhaftigkeit hervorragende Futtermittel. Sojaschrot wird handelsüblich mit 44 Prozent und 48 Prozent Rohprotein angeboten. In Österreich sowie in ganz Europa herrscht am Futtermittelmarkt eine große Eiweißlücke (Tiermehlverbot, hoher Eiweißbedarf). Trotz intensiver Suche nach alternativen Eiweißfuttermitteln wie z. B. Raps, Sonnenblume, Lein, Kürbiskern, Ackerbohne, Erbse, Maiskleber, Kartoffeleiweiß, Trockenschlempe (DDGS) etc. kann ohne Soja-Importe aus Drittstaaten (= Nicht-EU-Länder) eine bedarfsgerechte Tierproduktion v. a. für Monogastrier (= Tiere mit einhöhligem Magen wie Huhn, Schwein, etc.) nicht aufrecht erhalten werden.  

Warum ist importierter Soja bzw. Sojaextraktionsschrot gentechnisch verändert?

Die wichtigsten Sojaexporteure in die EU sind USA, Kanada, Argentinien und Brasilien. Der Anteil der Anbaufläche an gentechnisch veränderter Sojabohne nahm in den vergangenen 10 Jahren  vor allem in den USA, Kanada und Brasilien enorm zu, wogegen die Anbauflächen für nicht gentechnisch veränderte Sojabohne abnehmen. In Kanada, den USA und Argentinien werden heute zu nahezu 100 Prozent GVO-Sojabohnen angebaut, in  Brasilien betrug im Jahr 2007 der Anteil für gentechnisch unveränderte Sojabohne noch 35 Prozent der gesamten Soja-Anbaufläche. Aufgrund des hohen Kontaminationsrisikos kann Nicht-GVO-Sojaschrot nur in völlig getrennten Transport- und Produktionssystemen transportiert bzw. verarbeitet werden.
http://www.transgen.de/anbau/eu_international/201.doku.html

Warum wird Sojabohne nicht in Österreich angebaut?

In Österreich wird aufgrund der herrschenden agrarischen Rahmenbedingungen nur relativ wenig Sojabohne angebaut. Hauptursache dafür sind Klima (Trockenheit), mangelnde Ertragsstabilität und eingeschränkte Gebiete mit günstigen natürlichen Produktionsbedingungen. Zudem steht Sojabohne in den ackerbaulich günstigen Anbaugebieten in direkter Konkurrenz zum ertraglich stark überlegenen Körnermais.

Wie hoch sind die Importe nach Österreich?

Bei den 600.000 t Sojaschrot – die Mengen schwanken von Jahr zu Jahr zwischen 500.000 und 600.000 t – handelt es sich einerseits um kennzeichnungspflichtigen GVO-Soja (ca. 90 Prozent der importierten Menge) und andererseits um nicht kennzeichnungspflichtigen Soja. Der Sojaanbau in Österreich liefert etwa 50.000 t Sojabohne (gentechnikfrei). Importe von anderen GVO-Futtermitteln wie GVO-Mais sind derzeit für Österreich nicht relevant, da genügend Mais aus heimischer Produktion zur Verfügung steht.

Im Zuge der amtliche Futtermittelkontrolle durch die AGES wurden in den Jahren 2004-2008 insgesamt 1123 Futtermittel auf GVO untersucht, davon mussten in diesem Zeitraum nur 69 Proben auf Grund von Kennzeichnungs-/Deklarationsfehlern bzw. geringfügiger Überschreitung des Schwellenwertes von 0,9 Prozent beanstandet werden (nur 6 Prozent Beanstandungen). Die im aktuellen risikobasierten Kontrollplan vorgesehene jährliche Anzahl Futtermittelproben beinhaltet etwa 300 Untersuchungen auf GVO.

Jahr Anzahl der untersuchten Futtermittelproben Beanstandungen der Kennzeichnung
2004 196 15
2005 164 10
2006 197 14
2007 292 15
2008 277 15
Summe 1126 69

Was ist kennzeichnungspflichtig? Was ist kennzeichnungspflichtiger Soja?

Kennzeichnungs- bzw. deklarationspflichtig ist eine Ware gemäß VO(EG)1829/2003 dann, wenn sie mehr als 0,9 Prozent eines in der EU zugelassenen GVO-Sojas enthält. Dies bedeutet, die Ware ist mit der Bezeichnung „Sojaextraktionsschrot aus/mit GVO“ zu kennzeichnen. In der EU ist derzeit nur ein einziges GVO-Soja-Konstrukt zugelassen (Round up Ready Soja). Für nicht zugelassene GVO-Konstrukte herrscht hingegen eine absolute Nulltoleranz. 

Was ist nicht kennzeichnungspflichtiger Soja?

Nicht kennzeichnungspflichtig ist eine Ware nur dann, wenn sie ein unter dem gesetzlichen Schwellenwert von 0,9 Prozent liegendes, in der EU zugelassenes GVO-Soja-Konstrukt enthält, vorausgesetzt dieser Anteil ist zufällig oder technisch unvermeidbar. In der Deklaration wird diese Ware nur mit „Sojaextraktionsschrot“ bezeichnet.

Was sind gentechnikfrei produzierte Lebensmittel (Auslobung gentechnikfrei)?

In Österreich dürfen von Tieren stammende Lebensmittel (Fleisch, Milch, Eier) nur dann „als gentechnikfrei produziert“ oder „ohne Gentechnik“ ausgelobt oder beworben werden, wenn die Tiere entweder nach der österreichischen Richtlinie des Codex Alimentarius Austriacus zur Definition der „Gentechnikfreien Produktion“ von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung (kurz: Codex „gentechnikfrei“) entsprechend gefüttert oder gemäß den Richtlinien VO(EG) 2092/91 (Bioverordnung) gehalten und gefüttert wurden. Das AMA Gütesiegel trifft keine Aussage, ob oder ob nicht mit deklarationspflichtigem Sojaschrot gefüttert wurde. Das AMA Gütesiegel garantiert österreichische Herkunft, Kontrollen und eine definierte Qualität: http://www.ama-marketing.at/index.php?id=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=322&cHash=4645e1f22e

Seit 2005 wird bereits ein großer Anteil der österreichischen Milchprodukte in/aus Österreich gentechnikfrei produziert und nach Codex „gentechnikfrei“ ausgelobt.

Sämtliche Serviceleistungen der AGES in Bezug auf GVO finden Sie unter
http://www.ages.at/landwirtschaft/ernaehrungssicherheit/gvo/

Die AGES  hat bereits in den Jahren 2004 und 2005 verschiedene Studien zum GVO-Thema veröffentlicht (Koexistenz- und Machbarkeitstudie):

Machbarkeitsstudie zu Auslobung „gentechnikfrei“ und Vermeidung von GVO bei Lebensmitteln aus tierischer Erzeugung

Koexistenz-Studie: „Die Produktion von Saatgut in abgegrenzten Erzeugungsprozessen zur Vermeidung einer Verunreinigung mit Gentechnisch Veränderten Organismen im Kontext mit der Koexistenz von konventioneller Landwirtschaft mit oder ohne GVO und ökologischer Landwirtschaft“

Gentransfer bei Mais: Die Studie Juli 2006 sowie die Studie Juni 2008 ist hier abrufbar.

Seit 2001 führt die AGES das GVO Monitoring beiSaatgut jährlich durch:

Monitoringberichte

Seit Oktober 2008 hat die AGES den Aufgabenbereich der Bewertung von GVO-Neuanträgen in der EU übernommen, wobei die von den Antragstellern eingereichten Dossierdaten von den Experten und Expertinnen der verschiedenen Bereiche und Institute (Daten/Statistik/Risikobewertung, Saatgut, Futtermittel usf.) auf ihre Sicherheit bewertet werden.Weiters stellte die AGES bereits zweimal Fachexperten aus den Bereichen Daten, Statistik und Risikobewertung und Landwirtschaft (Institut für Futtermittel und Institut für Saatgut) zur Verteidigung des österreichischen Import- und Anbauverbots für bestimmte Mais- und Rapskonstrukte vor der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) in Parma zur Verfügung.

Welchen Zusammenhang/welche Verbindung gibt es mit der AGES und der veterinärmedizinischen Studie von Velimirow/Zentek/Binter?

Die Langzeit-Reproduktionsstudie der Veterinärmedizinischen Universität Wien und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (2008) wurde mit Mais MON 810x Nk603, einem staked event, durchgeführt. Diese Studie wurde im Rahmen einer GVO-Fachtagung in der AGES am 11.11.2008 von Univ.-Prof. Dr. Jürgen Zentek erstmals vorgestellt.„Biological effects of transgenic maize NK603 x MON810 fed in long term reproduction studies in maize“

http://bmgfj.cms.apa.at/cms/site/standard.html?channel=CH0810&doc=CMS1226492832306

GV-Sorten, verboten in Österreich

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