Archive for ULTRAGIFTE

Die 10 irrsinnigsten Lebensmittel-Gesetze

Hier ist die Liste der 10 irrsinnigsten Gesetze im Lebensmittelbereich. © istock/Reinhold Löffler

Das Lebensmittelrecht in Deutschland und der EU schützt die Interessen der Unternehmen oft besser als die der Verbraucher. Viele Gesetze sind entweder handwerklich lausig gemacht oder bieten absichtsvoll wahnwitzig große Schlupflöcher für Betrug und Täuschung. foodwatch stellt eine Liste der 10 irrsinnigsten Gesetze vor.

Von lückenhaften Testpflichten und absurden Regeln zur Strafbefreiung für Futtermittelhersteller über unzureichende Informationsrechte für Verbraucher bis hin zur mangelhaften Kennzeichnung von Zusatzstoffen: foodwatch hat eine Liste der zehn verheerendsten Gesetze im Futtermittel und Lebensmittelbereich veröffentlicht. Der Verdacht drängt sich auf: Die Lobbyisten der Industrie haben diese Gesetze selbst geschrieben. Die Kritik von foodwatch: Wer solche Gesetze verabschiedet, schadet nicht nur den Verbrauchern, sondern auch der Demokratie.

Die Liste der 10 irrsinnigsten Gesetze

1. Wirkungslose Abstandsregeln für Gentechnik-Felder.

2. Je mehr Dioxin da ist, umso mehr wird erlaubt.

3. Azo-Farbstoffe: Warnhinweise nur im Kleingedruckten.

4. Zucker-Empfehlungen direkt von der Industrie.

5. Uran-Limits für Leitungswasser, aber nicht für Mineralwasser.

6. Zusatzstoffe: Kennzeichnung im Supermarkt, aber nicht im Restaurant.

7. Lückenhafte Dioxintests.

8. Farblose Farbe zum Markieren riskanter Schlachtabfälle.

9. Gesundheitsinformationen erst auf Anfrage.

10. Straffreiheit für Giftmischer.

http://www.foodwatch.org/de/informieren/lebensmittelpolitik/mehr-zum-thema/die-10-irrsinnigsten-lebensmittel-gesetze/

http://www.foodwatch.org/uploads/media/2014-04-11_Hintergrund_Die_10_irrsinnigsten_Gesetze.pdf

Anmerkung GIFTFREI: Dioxin ist seit 2004 total verboten – worüber reden wir denn da überhaupt?

Comments (1) »

Krebs – Die Wahrheit

Veröffentlicht am 31.08.2013

Mit freundlicher Genehmigung von VivalaVidaNet http://www.youtube.com/watch?v=KMc-Gt…

Was Sie über Krebs wissen sollten:
Es gibt in der westlichen Welt kaum eine Familie, in denen es keine krebskranken bzw. krebstoten Menschen gibt. War es vor 150 Jahren noch ein sehr geringer Anteil, hat sich Krebs zu einer alarmierenden Gesundheitskatastrophe entwickelt. Jeder dritte erkrankt an Krebs. In wenigen Jahren wird Krebs die Todesursache Nr. 1 sein – noch vor jeder Herzerkrankung.
Woran liegt das? Versagt unsere Medizin? Sicher nicht. Der modernen Medizin haben wir viele positive Errungenschaften zu verdanken, die höchsten Respekt und Anerkennung verdienen. Aber auch das beste Medikament, der beste Arzt oder die teuersten medizinischen Hilfsmittel können keine „Wunder“ bewirken, ist ein Krankheitsfall erst einmal eingetreten bzw. ein gewisses Stadium erreicht. Oft ist die Schulmedizin schlicht am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen und kann unter Umständen nur noch lindern, aber nicht heilen.

Gibt es vielleicht einen Zusammenhang mit unserer Ernährung und den Körperpflegeprodukten, die wir verwenden?

Der Wissenschaftsjournalist Phillip Day beschreibt die Behandlung von Krebs mit den bitteren Aprikosenkernen und gibt Tips zur Ernährungstherapie.

„Der Kampf gegen Krebs wurde vor 50 Jahren gewonnen. Wieso kämpfen wir dann immer noch weiter?“
Phillip Day enthüllt die unvermindert anhaltenden medizinischen, politischen und wirtschaftlichen Skandale, die das Thema Krebs umgeben. Medizinische Experten kommen persönlich zu Wort und äußern sich zu den schlichten Fakten, die einer Behandlung zugrunde liegt. Kann man dem Krebs heute für ein paar Euros am Tag zuhause zu Leibe rücken?

Die Antwort auf diese und viele andere Fragen finden Sie in diesem Film…….

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Effektiv Entgiften

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Comments (2) »

Vorsicht mit Plastikschuhen im Sommer

Bericht: Gefährlicher Chemie-Cocktail in Plastik-Clogs

giftstoffe-clogs

Sie sind beliebte Sommerschuhe und werden vor allem barfuß getragen. Doch die bunten Plastik-Clogs enthalten hochgradig krebserregende Stoffe oder Chemikalien, die die Haut reizen und Allergien auslösen können. Das hat ein Test des WDR ergeben, der den Verbrauchern einen wichtigen Tipp gibt.

Im Sommer haben sie Hochkonjunktur: bunte Plastik-Clogs. Ob im Garten, am Strand oder gar auf der Straße – viele Deutsche tragen sie, nur allzu gern barfuß. Wie gefährlich das werden kann, fand jetzt eine Analyse des Westdeutschen Rundfunks (WDR) heraus.

Eine Stichprobe von zehn Clogs aller Preisklassen wurde im Labor untersucht. Das Ergebnis: In den Plastikschuhen stecken teils gefährliche Chemikalien, die über die Haut aufgenommen werden können. Einige davon sind sogar krebserregend.

Grenzwert für krebserregende Stoffe überschritten

Der Sender hebt dabei besonders sogenannte Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) hervor, die in sechs der zehn getesteten Schuhe nachgewiesen wurden. Einen gesetzlich festgelegten Grenzwert gibt es für diese Stoffe nicht. Doch der vom Umwelt-bundesamt vorgeschlagene Grenzwert wurde laut WDR im Test deutlich überschritten.

Auch bedenkliche Lösungsmittel seien in sechs von zehn Paaren festgestellt worden. Sie können Allergien auslösen. Unter anderem waren Schuhe der Originalmarke Crocs damit versetzt. Nicht gefährlich für die Haut, aber bei der Entsorgung der Schuhe ein Problem sind Schwermetalle, die in sieben Paaren steckten. Sie belasten die Umwelt.

Nicht ohne Socken in Plastik-Clogs schlüpfen

Verbrauchern, die auf die Plastik-Clogs nicht verzichten wollen, rät der WDR, unbedingt Socken zu tragen, auch bei hohen Temperaturen. Denn wer will schon ohne jeglichen Schutz in einem Chemiecocktail herumlaufen.

Die Marke Crocs machte mit den bunten Sommerschuhen Anfang 2013 40 Prozent seines Umsatzes. Ob die WDR-Studie diesen empfindlich stören wird, bleibt abzuwarten. Immerhin konnten in den Exemplaren des Originals keine PAK festgestellt werden.

Noch eine andere gesunde Variante ist das “Tragen” von Barfüßen…

Quelle: news.de vom 30.07.2013

~~~

Ich halte diesen Beitrag für leicht überzogen und unnötig angstmachend, als ob wir nicht viel größere andere Sorgen hätten. Wahr ist, dass über die Haut einiges aufgenommen werden kann, doch dazu müssen verschiedene Voraussetzungen gegeben sein. Die Haut muss durchschwitzt sein oder wunde Stellen aufweisen. Was in dem Beitrag nicht erwähnt wird ist, dass der Weichmacher (das ist auch ein synthetisches Hormon) Bisphenol A meist im Plastik enthalten ist. Vor allem in den Plastikflaschen der Getränkeindustrie und nicht nur dort!!! lesen Sie bitte dazu diesen Beitrag: Bisphenol A – wirkt wie Östrogen – in Kanada verbietet giftige Babyflaschen

noch mehr dazu unter:  https://giftfrei.wordpress.com/category/industriechemikalien/bisphenol-a/

~~~

Was ich vermisse ist eine breite Berichterstattung von Farben – Die wunderschönen Farben der Modeindustrie können mitunter sehr giftig sein!

Hier zwei der wenigen Berichte dazu:

http://www.welt.de/gesundheit/article13673320/Gefaehrlicher-Chemikalien-Cocktail-in-Textilien.html

http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/16685728-giftig-kleidung.html

~~~

PAKs müssen differenziert betrachtet werden, denn es kommt darauf an wie sich die Stoffe bei der Verbrennung aufspalten und was verbrannt wird…  Zur näheren Aufklärung der PAKs, welche zu den wahrlich giftigsten Chemikalien gehören können und ähnlich giftig wie Dioxin und BCPs sein können – lesen Sie daher folgende Beiträge:

~~~

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

PAK

Wo immer der Mensch organisches Material verbrennt, sei es beim Rauchen, beim Autofahren oder sogar beim Grillieren, können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Aber auch bei der Erdölfraktionierung fallen PAK als unerwünschte Nebenprodukte an und gelangen schliesslich in die Umwelt. Einige PAK sind krebserregend. Die Reduktion der PAK auf ein technisch unvermeidliches Minimum wird durch verschiedene Gesetze vorgeschrieben. Die unumgängliche Restbelastung stellt für den Menschen keine Gesundheitsgefahr dar. weiterlesen unter: http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00228/05582/index.html?lang=de

Agroscope – PAK in Pflanzenkohle: Nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!  externer Link
PAK in Pflanzenkohle: Nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben! PAK in Pflanzenkohle: Nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben! Bucheli T. , Hilber I., Schmidt H.-P. compostmagazine. 2, 2012, 10 Sprachen: deutsch Signatur: ART 2012-502 Ende Inha
http://www.agroscope.admin.ch/publikationen/einzelpublikation/index.html?aid=31140&lang…
Agroscope – PAK  externer Link
PAK Publikationen zu „PAK“ Polyzyklisch aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK genannt, bilden eine Gruppe von etwa 250 Verbindungen, die durch unvollständige Verbrennung fossiler Brennstoffe und organischer Materie entsteht. So kommen sie über die Lu
http://www.agroscope.admin.ch/ernaehrung/01082/01110/01113/index.html?lang=de
BAFU – Publikationen – Dioxin- und PAK-Emissionen der privaten Abfallverbrennung
Literaturstudie und Situationsanalyse
/publikationen/publikation/00265/index.html
12.5460 – Moratorium für die Verwendung von stark PAK-haltigem Ausbauasphalt auf Feld- und …  externer Link
Suche Suche Erweiterte Suche Organe und Mitglieder Wissen Wahlen und Abstimmungen Service und Presse Sessionen Zum Inhalt Curia Vista – Geschäftsdatenbank 12.5460 – Fragestunde. Frage Moratorium für die Verwendung von stark PAK-haltigem Ausbauasphalt
http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20125460
Agroscope – Publikationen zu „PAK“  externer Link
Publikationen zu „PAK“ Nur Publikationen in Deutsch anzeigen Sortieren nach Titel Sortieren nach Datum Bosset, J.O., Bütikofer, U. , Dafflon, O., Koch, H., Scheurer, L., Sieber, R. Teneur en hydrocarbures aromatiques polycycliques de fromages avec et san
http://www.agroscope.admin.ch/ernaehrung/01082/01110/01113/03713/index.html?lang=de

~~~

Sehen Sie im folgenden Wikipedia-Beitrag in welchen Gruppen PAKs auftreten – klicken Sie auf – z.B. Naphtalin und Sie werden sehen, dass diese Stoffe sehr giftig sind!

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe

Wechseln zu: Navigation, Suche

Naphthalin, der einfachste PAK

Biphenyl, kein PAK

Fluoren, ein PAK, da das Ringsystem kondensiert ist

Phenalen, ein PAK mit einem cyclischen, ungesättigten Rest

Superphenalen, ein PAK mit 96 delokalisierten Elektronen[1]

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (fachsprachlich; standardsprachlich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK oder engl. PAH = Polycyclic Aromatic Hydrocarbons) bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen, die aus mindestens zwei verbundenen aromatischen Ringsystemen bestehen, die stets in einer Ebene liegen. Der einfachste PAK ist Naphthalin, bei dem zwei Benzolringe über eine gemeinsame Bindung anelliert sind, man spricht hier auch von kondensierten Ringsystemen. Fluoren ist ebenfalls ein PAK, da beide Ringe durch die zusätzliche Methyleneinheit starr miteinander verbunden sind. Kein PAK ist Biphenyl, hier sind die beiden Benzolringe nicht anelliert.

Diese ringförmigen Kohlenwasserstoffe können zusätzlich Substituenten (häufig Methylgruppen) tragen. In einer erweiterten Bezeichnung werden auch Derivate mit Heteroatomen (vorrangig Sauerstoff und Stickstoff) in Form von Aldehyd-, Keto-, Carboxy- und Nitrogruppen, aber auch Heteroaromaten zu den PAK gezählt.[2] Dadurch ergibt sich ein großer Variantenreichtum innerhalb der PAK; mehrere hundert Verbindungen sind bekannt.

weiterlesen unter:  http://de.wikipedia.org/wiki/Polycyclische_aromatische_Kohlenwasserstoffe

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Was ich außerdem vermisse, ist die Exekutierung der Einhaltung von ratifizierten Verboten – man setzt sich darüber hinweg – als gäbe es diese nicht!!!

Stockholmer Abkommen vom 22.5.2001 – ratifiziert Mai 2004

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Comments (2) »

Giftige Dioxine und PCB in Lebensmitteln

Giftige Dioxine und PCB in Lebensmitteln

30.05.2007

Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch sind für 80 Prozent der menschlichen Gesamtaufnahme an Dioxinen verantwortlich. Dioxine und die dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind giftig und zum Teil krebserregend. Sie können vom Körper nur sehr langsam abgebaut werden.

Dioxine und PCB sind in der Umwelt weit verbreitet. Während Dioxine als unerwünschtes Nebenprodukt bei der Verbrennung chlorhaltiger Stoffgemische entstehen, wurden PCB seit 1929 industriell hergestellt und beispielsweise in Lacken und Farben verwendet. Von den 210 bekannten Dioxinen gelten siebzehn als besonders gefährlich, darunter das seit Europas größter Chemiekatastrophe im Jahr 1976 so genannte „Sevesogift“. Ähnliches gilt für zwölf der 209 verschiedenen PCB, für die so genannten dioxinähnlichen PCB (dioxinlike PCB = dl-PCB). Die Schadstoffe stehen unter Verdacht, krebsauslösend und erbgutverändernd zu wirken.

Über Futtermittel, Böden und Wasser ins Essen

Die Substanzen gelangen vor allem über die Nahrung in den Körper. Tierische Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Milch und Eier sind in der Regel für etwa 80 Prozent der menschlichen Gesamtaufnahme an Dioxinen verantwortlich. Vor allem belastete Futtermittel bringen das Gift in die Nahrungskette, aber auch kontaminierte Böden und Gewässer. In einer Verordnung der Europäischen Union (EU) heißt es deshalb: „Daher sind Futtermittel – und in einigen Fällen der Boden – als potenzielle Dioxinquellen Besorgnis erregend.“

Durchschnittliche Dioxin-Belastung zu hoch

Dioxine und PCB sind sehr stabile chemische Verbindungen. Einmal in die Umwelt entlassen oder vom Körper aufgenommen, werden sie nicht oder nur sehr langsam abgebaut. Nach und nach reichern sie sich im Fettgewebe von Mensch und Tier an. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Belastung und damit unter anderem das Krebsrisiko. Die EU will ihren Bürgern täglich nicht mehr als ein Billionstel Gramm (ein Pikogramm) Dioxin je Kilogramm Körpergewicht zumuten. Trotz Erfolgen bei der Verringerung von Emissionen der Schadstoffe liegt die durchschnittliche Belastung in Europa aber immer noch darüber. Wären die Dioxin-Grenzwerte bei Lebensmitteln so streng, dass die Dioxinlast der Bevölkerung deutlich sinken könnte, hätte laut EU-Verordnung „ein großer Teil des Futter- und Lebensmittelangebots als ungeeignet für die Verfütterung an Tiere beziehungsweise für den menschlichen Verzehr zu gelten“.

weiterlesen:  http://foodwatch.de/kampagnen__themen/dioxine_und_pcb/index_ger.html

Comments (1) »

PCP = Pentachlorphenol / Phencyclidin

Strukturformel
Struktur von Pentachlorphenol
Allgemeines
Name Pentachlorphenol
Andere Namen
  • PCP
  • Penta
Summenformel C6HCl5O
CAS-Nummer
  • 87-86-5
  • 131-52-2 (als Natriumsalz)
PubChem 992
Kurzbeschreibung weiße, geruchlose, nadelförmige Kristalle[1]
Eigenschaften
Molare Masse 266,35 g·mol−1
Aggregatzustand fest
Dichte 1,98 g·cm−3[2]
Schmelzpunkt 189 °C[2]
Siedepunkt 309–310 °C (Zersetzung)[2]
Dampfdruck 8 mPa (20 °C)[2]
pKs-Wert 4,7 (25 °C)[3]
Löslichkeit
  • schwer löslich in Wasser (14 mg·l−1 bei 25 °C)[3]
  • löslich in vielen organischen Lösungsmitteln[1]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]

06 – Giftig oder sehr giftig 08 – Gesundheitsgefährdend 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 351330311301319335315410
P: 260-​273-​280-​284-​301+310-​305+351+338 [5]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [6] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]

Sehr giftig Umweltgefährlich
Sehr giftig Umwelt-
gefährlich
(T+) (N)
R- und S-Sätze R: 24/252636/37/384050/53
S: (1/2)2236/3745526061
MAK Für krebserzeugende Stoffe wird generell kein MAK-Wert vergeben[2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Pentachlorphenol, kurz PCP, ist ein chlorierter, aromatischer Kohlenwasserstoff und stellt ein Phenol-Derivat dar,

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Strukturformel
Strukturformel von Phencyclidin
Allgemeines
Freiname Phencyclidin
Andere Namen 1-(1-Phenylcyclohexyl)piperidin
Summenformel
  • C17H25N (Phencyclidin)
  • C17H25N·HCl (Phencyclidin·Hydrochlorid)
CAS-Nummer
  • 77-10-1 (Phencyclidin)
  • 956-90-1 (Phencyclidin·Hydrochlorid)
PubChem 6468
DrugBank EXPT03307
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse Anästhetika
Eigenschaften
Molare Masse
  • 243,39 g·mol−1 (Phencyclidin)
  • 279,85 g·mol−1 (Phencyclidin·Hydrochlorid)
Schmelzpunkt
  • 46–46,5 °C (Phencyclidin) [1]
  • 233−235 °C (Phencyclidin·Hydrochlorid) [1]
Siedepunkt 135–137 °C (Phencyclidin) [1]
pKs-Wert 8,29 [2]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]Hydrochlorid

06 – Giftig oder sehr giftig

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301
P: 301+310 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][3]

T
Giftig
R- und S-Sätze R: 25
S: 36/3745
LD50 75 mg·kg−1 (Maus, peroral) [2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Leave a comment »

Ultragifte PAKs und Dioxine verursachen Krebs – Ursache wissenschaftlich nachgewiesen.

Neue Ursache für die Schädlichkeit von Umweltgiften entdeckt
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Neue Epoche
02.03.2006 21:17

Umweltschadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – kurz PAK genannt – und Dioxin sind toxisch und werden auch für die Entstehung von Krebserkrankungen verantwortlich gemacht. Wissenschaftler um Prof. Dr. Barbara Oesch-Bartlomowicz vom Institut für Toxikologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben eine Erklärung gefunden, weshalb diese Stoffe im Körper so schädlich sein können. Sie wiesen nach, dass ein bestimmter Prozess, der normalerweise in den Körperzellen mild, stimulierungsabhängig und kurzfristig abläuft, durch Dioxin massiv auftritt und außerordentlich lange andauert und damit eine wesentliche Basisfunktion gestört ist.

„Wir glauben, dass der Rezeptor für diese Umweltgifte normalerweise eine andere, wichtige Funktion in den Zellen ausübt und darin durch Dioxin und dioxinartig wirksame Stoffe gehindert wird“, erklärt Oesch-Bartlomowicz. Die Studie wurde in dem hochrangigen Journal Proceedings of the National Academy of Sciences – USA (102, 9218-9223, 2005) veröffentlicht und von Nature Chemical Biology im August 2005 als „Research Highlight“ ausgewählt (Nature Chemical Biology 1, 129, 2005).

Umweltgifte wie PAK – im Zigarettenrauch enthalten und auch durch den Sanierungsbedarf bei Parkettfußböden bekannt geworden – und die sehr giftigen Dioxine und Dibenzofurane gelangen in die Zelle und treffen dort im Zytoplasma auf den Dioxin-Rezeptor. Dieser Rezeptor ist ein Protein, das diese Fremdstoffe erkennt, sie an sich bindet und mit ihnen zusammen zum Zellkern wandert. Dort löst der Komplex über die Aktivierung verschiedener Gene Prozesse aus, die beispielsweise auch zu Krebserkrankungen führen. Dieser Ablauf war bisher schon bekannt. Das Forschungsteam um Oesch-Bartlomowicz hat jedoch noch eine ganz andere Funktion des Dioxin-Rezeptors entdeckt.

Die Forscher gingen von der Frage aus, was den Dioxin-Rezeptor aktiviert, wenn es in der Zelle keine toxischen Stoffe gibt. Sie fanden heraus, dass der Dioxin-Rezeptor auch durch eine Erhöhung des körpereigenen Botenstoffs cAMP veranlasst wird, in den Zellkern zu wandern. „Das ist eine kleine Sensation, weil damit zumindest sehr wahrscheinlich die eigentliche, physiologische Rolle des Dioxin-Rezeptors erkannt wurde“, erläutert die Medizinerin. Es findet also unter normalen Bedingungen eine endogene, d.h. körpereigene Aktivierung des Dioxin-Rezeptors statt. Diese wird durch zahlreiche Prozesse wie die Ausschüttung bestimmter Hormone oder die Anregung durch bestimmte Neurotransmitter und auch durch Prostaglandine ausgelöst. Dass dieser „normale“ Weg durch das Eindringen von Giftstoffen stark und lange andauernd gestört wird (Dioxin verbleibt für mehr als 10 Jahre im menschlichen Organismus), trägt sicherlich wesentlich zur Toxizität dieser Stoffe bei und könnte, so die Vermutung der Wissenschaftler, die Hauptursache für deren außerordentlich potente Toxizität sein.

DNE Artikel zum Thema:

* Sich nicht zum Lackaffen machen [ 28.03.2006 10:51:00 ]
* „Unkultur“ beim Umgang mit Wasser – Wirksamer Grundwasserschutz erforderlich [ 21.03.2006 10:52:00 ]
* Dioxin-Kontrollen in Thüringen ausgeweitet [ 02.02.2006 20:00:00 ]
* Europaweit mehr als 650 Betriebe wegen Dioxin-Verdachts gesperrt [ 01.02.2006 19:10:00 ]
* Staatsanwalt – Juschtschenko wurde vorsätzlich vergiftet [ 09.02.2005 22:29:00 ]
* So schmeckt die Zukunft [ 30.01.2005 10:26:00 ]
* Künast – Dioxin muss aus der Umwelt verschwinden [ 17.01.2005 07:15:00 ]
* Zeitung – Freilandeier häufig mit überhöhtem Dioxin-Wert [ 16.01.2005 18:16:00 ]

Aktuelle Nachrichten zu Umwelt und Naturschutz, Klimawandel und Klimaschutz. Alternative Energien und Energiesparen. Ökologie und Artenschutz.
Aktuelle Nachrichten | Welt | Europa | Deutschland | Wirtschaft | China | Kultur | Wissen | Umwelt | Gesundheit | Verbraucher | Reise | Freizeit & Unterhaltung | Menschen & Leben | Meinungen |
Wir über uns | Mediadaten | Anzeigenauftrag | Online-Mediadaten | Impressum | Druckausgabe online lesen
Copyright © Epochtimes Europe Zeitungsverlag GmbH

Partner: tagewerk7 Agentur für Online Marketing

http://www.dieneueepoche.com/articles/2006/02/22/10301.html

Comments (3) »

NATO Unterwassermanöver mit Sonaren töten Wale und Delfine

Leave a comment »