Archive for DIOXIN

Die 10 irrsinnigsten Lebensmittel-Gesetze

Hier ist die Liste der 10 irrsinnigsten Gesetze im Lebensmittelbereich. © istock/Reinhold Löffler

Das Lebensmittelrecht in Deutschland und der EU schützt die Interessen der Unternehmen oft besser als die der Verbraucher. Viele Gesetze sind entweder handwerklich lausig gemacht oder bieten absichtsvoll wahnwitzig große Schlupflöcher für Betrug und Täuschung. foodwatch stellt eine Liste der 10 irrsinnigsten Gesetze vor.

Von lückenhaften Testpflichten und absurden Regeln zur Strafbefreiung für Futtermittelhersteller über unzureichende Informationsrechte für Verbraucher bis hin zur mangelhaften Kennzeichnung von Zusatzstoffen: foodwatch hat eine Liste der zehn verheerendsten Gesetze im Futtermittel und Lebensmittelbereich veröffentlicht. Der Verdacht drängt sich auf: Die Lobbyisten der Industrie haben diese Gesetze selbst geschrieben. Die Kritik von foodwatch: Wer solche Gesetze verabschiedet, schadet nicht nur den Verbrauchern, sondern auch der Demokratie.

Die Liste der 10 irrsinnigsten Gesetze

1. Wirkungslose Abstandsregeln für Gentechnik-Felder.

2. Je mehr Dioxin da ist, umso mehr wird erlaubt.

3. Azo-Farbstoffe: Warnhinweise nur im Kleingedruckten.

4. Zucker-Empfehlungen direkt von der Industrie.

5. Uran-Limits für Leitungswasser, aber nicht für Mineralwasser.

6. Zusatzstoffe: Kennzeichnung im Supermarkt, aber nicht im Restaurant.

7. Lückenhafte Dioxintests.

8. Farblose Farbe zum Markieren riskanter Schlachtabfälle.

9. Gesundheitsinformationen erst auf Anfrage.

10. Straffreiheit für Giftmischer.

http://www.foodwatch.org/de/informieren/lebensmittelpolitik/mehr-zum-thema/die-10-irrsinnigsten-lebensmittel-gesetze/

http://www.foodwatch.org/uploads/media/2014-04-11_Hintergrund_Die_10_irrsinnigsten_Gesetze.pdf

Anmerkung GIFTFREI: Dioxin ist seit 2004 total verboten – worüber reden wir denn da überhaupt?

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Giftige Dioxine und PCB in Lebensmitteln

Giftige Dioxine und PCB in Lebensmitteln

30.05.2007

Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch sind für 80 Prozent der menschlichen Gesamtaufnahme an Dioxinen verantwortlich. Dioxine und die dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind giftig und zum Teil krebserregend. Sie können vom Körper nur sehr langsam abgebaut werden.

Dioxine und PCB sind in der Umwelt weit verbreitet. Während Dioxine als unerwünschtes Nebenprodukt bei der Verbrennung chlorhaltiger Stoffgemische entstehen, wurden PCB seit 1929 industriell hergestellt und beispielsweise in Lacken und Farben verwendet. Von den 210 bekannten Dioxinen gelten siebzehn als besonders gefährlich, darunter das seit Europas größter Chemiekatastrophe im Jahr 1976 so genannte „Sevesogift“. Ähnliches gilt für zwölf der 209 verschiedenen PCB, für die so genannten dioxinähnlichen PCB (dioxinlike PCB = dl-PCB). Die Schadstoffe stehen unter Verdacht, krebsauslösend und erbgutverändernd zu wirken.

Über Futtermittel, Böden und Wasser ins Essen

Die Substanzen gelangen vor allem über die Nahrung in den Körper. Tierische Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Milch und Eier sind in der Regel für etwa 80 Prozent der menschlichen Gesamtaufnahme an Dioxinen verantwortlich. Vor allem belastete Futtermittel bringen das Gift in die Nahrungskette, aber auch kontaminierte Böden und Gewässer. In einer Verordnung der Europäischen Union (EU) heißt es deshalb: „Daher sind Futtermittel – und in einigen Fällen der Boden – als potenzielle Dioxinquellen Besorgnis erregend.“

Durchschnittliche Dioxin-Belastung zu hoch

Dioxine und PCB sind sehr stabile chemische Verbindungen. Einmal in die Umwelt entlassen oder vom Körper aufgenommen, werden sie nicht oder nur sehr langsam abgebaut. Nach und nach reichern sie sich im Fettgewebe von Mensch und Tier an. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Belastung und damit unter anderem das Krebsrisiko. Die EU will ihren Bürgern täglich nicht mehr als ein Billionstel Gramm (ein Pikogramm) Dioxin je Kilogramm Körpergewicht zumuten. Trotz Erfolgen bei der Verringerung von Emissionen der Schadstoffe liegt die durchschnittliche Belastung in Europa aber immer noch darüber. Wären die Dioxin-Grenzwerte bei Lebensmitteln so streng, dass die Dioxinlast der Bevölkerung deutlich sinken könnte, hätte laut EU-Verordnung „ein großer Teil des Futter- und Lebensmittelangebots als ungeeignet für die Verfütterung an Tiere beziehungsweise für den menschlichen Verzehr zu gelten“.

weiterlesen:  http://foodwatch.de/kampagnen__themen/dioxine_und_pcb/index_ger.html

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Ultragifte PAKs und Dioxine verursachen Krebs – Ursache wissenschaftlich nachgewiesen.

Neue Ursache für die Schädlichkeit von Umweltgiften entdeckt
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Neue Epoche
02.03.2006 21:17

Umweltschadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – kurz PAK genannt – und Dioxin sind toxisch und werden auch für die Entstehung von Krebserkrankungen verantwortlich gemacht. Wissenschaftler um Prof. Dr. Barbara Oesch-Bartlomowicz vom Institut für Toxikologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben eine Erklärung gefunden, weshalb diese Stoffe im Körper so schädlich sein können. Sie wiesen nach, dass ein bestimmter Prozess, der normalerweise in den Körperzellen mild, stimulierungsabhängig und kurzfristig abläuft, durch Dioxin massiv auftritt und außerordentlich lange andauert und damit eine wesentliche Basisfunktion gestört ist.

„Wir glauben, dass der Rezeptor für diese Umweltgifte normalerweise eine andere, wichtige Funktion in den Zellen ausübt und darin durch Dioxin und dioxinartig wirksame Stoffe gehindert wird“, erklärt Oesch-Bartlomowicz. Die Studie wurde in dem hochrangigen Journal Proceedings of the National Academy of Sciences – USA (102, 9218-9223, 2005) veröffentlicht und von Nature Chemical Biology im August 2005 als „Research Highlight“ ausgewählt (Nature Chemical Biology 1, 129, 2005).

Umweltgifte wie PAK – im Zigarettenrauch enthalten und auch durch den Sanierungsbedarf bei Parkettfußböden bekannt geworden – und die sehr giftigen Dioxine und Dibenzofurane gelangen in die Zelle und treffen dort im Zytoplasma auf den Dioxin-Rezeptor. Dieser Rezeptor ist ein Protein, das diese Fremdstoffe erkennt, sie an sich bindet und mit ihnen zusammen zum Zellkern wandert. Dort löst der Komplex über die Aktivierung verschiedener Gene Prozesse aus, die beispielsweise auch zu Krebserkrankungen führen. Dieser Ablauf war bisher schon bekannt. Das Forschungsteam um Oesch-Bartlomowicz hat jedoch noch eine ganz andere Funktion des Dioxin-Rezeptors entdeckt.

Die Forscher gingen von der Frage aus, was den Dioxin-Rezeptor aktiviert, wenn es in der Zelle keine toxischen Stoffe gibt. Sie fanden heraus, dass der Dioxin-Rezeptor auch durch eine Erhöhung des körpereigenen Botenstoffs cAMP veranlasst wird, in den Zellkern zu wandern. „Das ist eine kleine Sensation, weil damit zumindest sehr wahrscheinlich die eigentliche, physiologische Rolle des Dioxin-Rezeptors erkannt wurde“, erläutert die Medizinerin. Es findet also unter normalen Bedingungen eine endogene, d.h. körpereigene Aktivierung des Dioxin-Rezeptors statt. Diese wird durch zahlreiche Prozesse wie die Ausschüttung bestimmter Hormone oder die Anregung durch bestimmte Neurotransmitter und auch durch Prostaglandine ausgelöst. Dass dieser „normale“ Weg durch das Eindringen von Giftstoffen stark und lange andauernd gestört wird (Dioxin verbleibt für mehr als 10 Jahre im menschlichen Organismus), trägt sicherlich wesentlich zur Toxizität dieser Stoffe bei und könnte, so die Vermutung der Wissenschaftler, die Hauptursache für deren außerordentlich potente Toxizität sein.

DNE Artikel zum Thema:

* Sich nicht zum Lackaffen machen [ 28.03.2006 10:51:00 ]
* „Unkultur“ beim Umgang mit Wasser – Wirksamer Grundwasserschutz erforderlich [ 21.03.2006 10:52:00 ]
* Dioxin-Kontrollen in Thüringen ausgeweitet [ 02.02.2006 20:00:00 ]
* Europaweit mehr als 650 Betriebe wegen Dioxin-Verdachts gesperrt [ 01.02.2006 19:10:00 ]
* Staatsanwalt – Juschtschenko wurde vorsätzlich vergiftet [ 09.02.2005 22:29:00 ]
* So schmeckt die Zukunft [ 30.01.2005 10:26:00 ]
* Künast – Dioxin muss aus der Umwelt verschwinden [ 17.01.2005 07:15:00 ]
* Zeitung – Freilandeier häufig mit überhöhtem Dioxin-Wert [ 16.01.2005 18:16:00 ]

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http://www.dieneueepoche.com/articles/2006/02/22/10301.html

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Stockholmer Abkommen vom 22.5.2001 – ratifiziert Mai 2004

POPs – das schmutzige Dutzend – durch dieses Abkommen zu 100% verboten!

Das «schmutzige Dutzend»: von Aldrin bis Toxaphen
http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/fokus/00139/01363/01696/index.html?lang=de

POPs steht für Persistent Organic Pollutants – persistente organische Schadstoffe. Gemeint ist damit eine Gruppe von chemischen Verbindungen, die in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut werden. Traurige Berühmtheit erlangten DDT, PCB und Dioxin.

Das Stockholmer Abkommen von 2001 plus Erweiterungen:

http://chm.pops.int/default.aspx

Dioxine und PCBs gehören zu dem sogenannten schmutzigen Dutzend und sind durch das Stockholmer Abkommen von 2001 zu 100% verbotene Stoffe, da sie extreme gesundheitsschädigende und umweltschädigende Wirkung haben.

Stockholmer Übereinkommen vom 22. Mai 2001 über persistente organische Schadstoffe (POP-Konvention) (mit Anlagen) – ratifiziert im Mai 2004
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_814_03.html
http://www.admin.ch/ch/d/gg/cr/2002/20021480.html

http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/pops.htm

2001-2004-2797   2004-4353   2005-3715    2005-4443    2006-849   2007-5089    2007-597    2009-3725    2009-4405    2010-2299

Persistent Organic Pollutants – POPs

Das «schmutzige Dutzend»: von Aldrin bis Toxaphen

Fokus Mai 2004

Aldrin

Aldrin ist ein Insektizid gegen Bodeninsekten wie Termiten, oder Heuschrecken und Insektenlarven wie den Drahtwurm. Aldrin wandelt sich in pflanzlichen und tierischen Organismen in Dieldrin um, das ebenfalls auf der Liste der verbotenen zwölf steht.
Aldrin ist für den Menschen giftig; es wird geschätzt, dass 5 Gramm einen erwachsenen Menschen töten können. In niedrigerer Dosis erregt Aldrin vermutlich Krebs. Aldrin wird für den Tod von Wasservögeln verantwortlich gemacht.

Chlordan

Chlordan ist ein Insektizid, das bei Kontakt tötet. Es wurde im Gemüse-, Mais-, Frucht- oder Kartoffelanbau verwendet und gegen Feuerameisen und Termiten eingesetzt.

Chlordan erregt vermutlich Krebs und schädigt das Nervensystem. 1997 stellte der letzte Hersteller von Chlordane in den USA die Produktion ein.

DDT

Dichlorodiphenyltrichloroethane wurde schon während dem 2. Weltkrieg breit eingesetzt und zwar zur Bekämpfung von Krankheiten, die von Insekten übertragen werden: Typhus, der unter anderem von Läusen übertragen wird, und Malaria, deren Erreger von der Anopheles-Mücke von Mensch zu Mensch gelangt. DDT wird auch heute noch in mehreren Ländern gegen Malaria eingesetzt.

DDT wirkt als Nervengift und steht im Verdacht, Krebs zu erregen. DDT hat Hormonwirkungen und reichert sich in der Muttermilch stark an. Vögel, die mit ihrer Nahrung DDT aufnehmen, legen Eier mit aussergewöhnlich dünner und leichter Schale.

Dieldrin

Dieldrin ist ein Insektizid, das gegen Bodeninsekten und verschiedene Insekten eingesetzt wurde, die Krankheiten übertragen. Dieldrin bildet sich in Pflanzen und Tieren aus dem ebenfalls aufgelisteten Aldrin.

Für die meisten Fische ist Dieldrin hoch giftig. Dieldrin haftet sehr stark an Bodenpartikeln. Erst nach 5 Jahren ist bei gemässigtem Klima die Hälfte des Pestizids abgebaut.

Ein grosser Teil davon dürfte in die Atmosphäre verdampfen. Vermutlich kann Dieldrin Krebs auslösen.

Dioxine und Furane

Dioxine und Furane entstehen als Nebenprodukte bei der Herstellung anderer Cheikalien, beispielsweise von Pestiziden und bei der Verbrennung von Abfällen. Furane sind als Verunreinigung in PCB enthalten.

Dioxine und Furane sind bereits in sehr niedrigen Konzentrationen giftig. Über die Muttermilch sind besonders Kinder starken Belastungen ausgesetzt. Betroffen sind die Entwicklung, das Immun- und das Hormonsystem. Dioxine beeinflussen überdies die Entwicklung von Krebszellen. Im Jahre 1976 entwich bei der Explosion in einer Pflanzenschutzmittel-Fabrik im italienischen Seveso eine grössere Menge Dioxin.

Endrin

Endrin ist ein Insektizid, das auf die Blätter von Baumwolle und Getreide gespritzt wurde. Auch zur Bekämpfung von Mäusen wurde es eingesetzt.

Endrin ist ein starkes Nervengift. Im Körper von Menschen und Tieren wird Endrin weniger stark angereichert als das sehr ähnliche Dieldrin. Im Boden kann es dagegen bis zu 12 Jahren dauern, bis es zur Hälfte abgebaut ist.

Endrin ist ein starkes Fischgift.

Heptachlor

Heptachlor tötet Insekten durch Kontakt, oder indem die Tiere das Insektizid fressen. Es wurde vor allem gegen Bodeninsekten und Termiten, teilweise auch gegen Malaria und Pflanzenschädlinge eingesetzt.

Heptachlor führt beim Menschen zu einer Überreizung des Zentralnervensystems und zu Leberschäden. Heptachlor steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Heptachlor wird für den Rückgang mehrerer Vogelpopulationen verantwortlich gemacht. Es dauert bis zu zwei Jahren, bis Heptachlor im Boden zur Hälfte abgebaut ist.

Hexachlorbenzol

Hexachlorbenzol ist ein Fungizid, das erstmals 1945 zur Behandlung von Saatgut eingesetzt wurde. Hexachlorbenzol entsteht aber auch als Nebenprodukt bei der Herstellung anderer Chemikalien und bei Verbrennungsprozessen.

Zwischen 1954 und 1959 assen Menschen in der Türkei mit Hexachlorbenzol behandeltes Getreide. 3000-4000 Menschen litten in der Folge unter einer Störung bei der Synthese des Blutfarbstoffes Häm. 14% der Patienten starben. Hexachlorbenzol steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

Je nach Boden kann es über 20 Jahre dauern, bis die Hälfte der Hexachlorbenzol-Belastung abgebaut ist.

Mirex

Mirex ist ein Insektizid, das durch Einnahme tötet. Es wurde vor allem gegen Feuerameisen, Blattschneiderameisen und Termiten eingesetzt. In Plastik- und Gummiteilen, Farben und elektrischen Geräten wurde es ausserdem als Flammschutzmittel eingesetzt.

Mirex steht im Verdacht Krebs zu erregen, schädigt möglicherweise die Leber und wirkt auf das Immun- und Hormonsystem. Mirex ist ein starkes Gift für Krustentiere. Die Halbwertszeit für den Abbau beträgt bis zu 10 Jahre. Unter dem Einfluss von Sonnenlicht entsteht das noch stärkere Gift Photomirex.

PCB

Als Polychlorierte Biphenyle bezeichnet man ein Mischung chlorierter Kohlenwasserstoffe, die seit 1930 für verschiedene industrielle Zwecke verwendet werden, besonders zur Isolation in Transformatoren und Kondensatoren, als Wärmetauscher-Flüssigkeit, als Farbzusatz und in Kunststoffen.

1968 waren in Japan, elf Jahre später in Taiwan tausende Menschen durch verunreinigtes Reisöl hohen PCB-Dosen ausgesetzt. Die Folge waren unter anderem Leberschäden und Hautkrankheiten. Die Kinder, die bis zu sieben Jahre nach den Vorfällen zur Welt kamen, litten unter ähnlichen Symptomen wie ihre Mütter und blieben in ihrer geistigen Entwicklung zurück.

PCB erregen wahrscheinlich Krebs und werden für den mangelnden Fortpflanzungserfolg verschiedener Tierpopulationen verantwortlich gemacht, beispielsweise von arktischen Seehunden. Je nach der exakten chemischer Struktur werden PCB unterschiedlich schnell abgebaut: 10 Tage bis zu anderthalb Jahren dauert der Abbau auf die Hälfte der ursprünglichen Menge.

Toxaphen

Toxaphen ist ein Kontaktinsektizid, das vor allem im Anbau von Baumwolle, Getreide, Früchten, Nüssen und Gemüse gespritzt wurde. Toxaphen steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Die Halbwertszeit beträgt je nach Boden zwischen 100 Tagen und 12 Jahren.

Da Toxaphen in der Leber von Meeressäugern nicht abgebaut werden kann, reichert es sich in ihrem Fettgewebe sehr stark an.

http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/fokus/00139/01363/01696/index.html?lang=de

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Toxizitätsäquvalente = TEQ – WHO TEQ – I-TEF

Was sind TOXIZITÄTSÄQUIVALENTE?

Toxizitätäquvalent = TEQ = WHO TEQ,  TEF oder I-TEF

Insgesamt 210 Dioxine

Dioxine gehören zur Gruppe der halogenierten aromatischen Kohlenwasserstoffe und werden dort den polychlorierten Dibenzodioxinen und den polychlorierten Dibenzofuranen zugeordnet. Zu den chemischen Verbindungen vom Dioxintyp gehören 75 polychlorierte Dioxine (PCDD) und 135 Furane (PCDF).

http://www.enius.de/schadstoffe/dioxine_furane.html

Dioxinähnliche PCBs – kommen ebenfalls in einer großen Anzahl und in verschiedenen Untergruppierungen vor

http://www.enius.de/schadstoffe/pcb.html

Da es eine große Anzahl von Dioxinen – Dioxin Furanen und PCBs mit unterschiedlicher Giftigkeit gibt, wurde ein Toxizitätsäquivalent geschaffen mit dem die Gesamtgiftigkeit analysierter Stoffe dieser Gruppe und einer Probe berechnet werden kann. Das giftigste Dioxin wurde durch den Seveso Vorfall bekannt und wird allgemein auch mit Seveso Gift bezeichnet – dieses ist das „2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin – 2,3,7,8-TCDD oder nur TCDD“. Der Grundwert des giftigsten Dioxins 2,3,7,8,TCDD wird mit einem TEQ oder TEF mit der Zahl/Wert 1 angegeben. Das Dioxin das nur halb so giftig wie dieses ist, wird daher mit 0,5 angegeben u.s.w… siehe Tabelle vom Umweltbundesamt. Der Gesamt-TEQ, das heißt die gemeinsame Giftigkeit ergibt sich aus der Berechnung aller analysieren  Dioxine aufgrund der Mengenangabe pro Kilogramm Trockenmasse (TM) wenn es sich um Staub oder eine sonstige trockene Probe handelt.   Beispiel 700µg (Mikrogramm) pro kg/TM (Trockenmasse)

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Stockholmer Übereinkommen vom 22. Mai 2001 über persistente organische Schadstoffe (POP-Konvention) (mit Anlagen) – ratifiziert im Mai 2004
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_814_03.html
http://www.admin.ch/ch/d/gg/cr/2002/20021480.html

Das schmutzige Dutzend: http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/fokus/00139/01363/index.html?lang=de

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http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/dioxine.htm#2

Internationale toxische Äquivalenzfaktoren nach NATO-CCMS (I-TEF 1988) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO-TEF, 1998 und 2005)

Polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) I-TEF WHO-TEF 1998 WHO-TEF 2005
2,3,7,8-TCDD 1 1 1
1,2,3,7,8-PeCDD 0,5 1 1
1,2,3,4,7,8-HxCDD 0,1 0,1 0,1
1,2,3,6,7,8-HxCDD 0,1 0,1 0,1
1,2,3,7,8,9-HxCDD 0,1 0,1 0,1
1,2,3,4,6,7,8-HpCDD 0,01 0,01 0,01
OCDD 0,001 0,0001 0,0003
Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF) I-TEF WHO-TEF 1998 WHO-TEF 2005
2,3,7,8-TCDF 0,1 0,1 0,1
1,2,3,7,8-PeCDF 0,05 0,05 0,03
2,3,4,7,8-PeCDF 0,5 0,5 0,3
1,2,3,4,7,8-HxCDF 0,1 0,1 0,1
1,2,3,6,7,8-HxCDF 0,1 0,1 0,1
1,2,3,7,8,9-HxCDF 0,1 0,1 0,1
2,3,4,6,7,8-HxCDF 0,1 0,1 0,1
1,2,3,4,6,7,8-HpCDF 0,01 0,01 0,01
1,2,3,4,7,8,9-HpCDF 0,01 0,01 0,01
OCDF 0,001 0,0001 0,0003
Polychlorierte Biphenyle WHO-TEF 1998 WHO-TEF 2005
Non ortho PCB
PCB 77 0,0001 0,0001
PCB 81 0,0001 0,0003
PCB 126 0,1 0,1
PCB 169 0,01 0,03
Mono ortho PCB
PCB 105 0,0001 0,00003
PCB 114 0,0005 0,00003
PCB 118 0,0001 0,00003
PCB 123 0,0001 0,00003
PCB 156 0,0005 0,00003
PCB 157 0,0005 0,00003
PCB 167 0,00001 0,00003
PCB 189 0,0001 0,00003

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Monsanto mit Gift und Genen

Die Gesprächsrunde nach dem Film „Monsanto – mit Gift und Genen“

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Dioxin – Seveso Gift = 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin

Dioxine gehören zur Gruppe der halogenierten aromatischen Kohlenwasserstoffe und werden dort den polychlorierten Dibenzodioxinen und den polychlorierten Dibenzofuranen zugeordnet. Zu den chemischen Verbindungen vom Dioxintyp gehören 75 polychlorierte Dioxine (PCDD) und 135 Furane (PCDF).

Dioxine und Furane –  PCBs

PCB und Dioxine in der Universität Tübingen

http://www.tat.physik.uni-tuebingen.de/~pcb-info/

Was sind TOXIZITÄTSÄQUIVALENTE?

http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/dioxine.htm#2

Dioxinvergiftung

http://www.toxcenter.de/artikel/GVE8NG.php

Dioxine und Furane

http://www.enius.de/schadstoffe/dioxine_furane.html

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