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Epstein-Barr-Virusinfektion – fast jeder hat es!!!!

Die chronische Epstein-Barr-Virusinfektion
(EBV-Infektion)
– eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Entstehung, Symptome und Heilung

Von Henning Müller-Burzler

https://www.mueller-burzler.de/die-chronische-epstein-barr-virusinfektion-ebv-infektion-eine-erkrankung-mit-vielen-gesichtern-entstehung-symptome-heilung.html

Beim Epstein-Barr-Virus (EBV) handelt es sich um den Erreger des „Pfeifferschen Drüsenfiebers“ (= Mononukleose), einer fieberhaften Erkrankung mit Kopf- und Gliederschmerzen, Rachen- und Mandelentzündungen sowie starken Lymphknotenschwellungen. Übertragen wird das Virus per Tröpfcheninfektion und somit auch über den Speichel, weshalb diese Krankheit im Volksmund „Kusskrankheit“ genannt wird. Durch entsprechende Blutuntersuchungen (serologische Antikörperbestimmungen) kann eine akute Infektion eindeutig festgestellt werden.

Entstehungsmöglichkeiten für die chronische EBV-Infektion

Neben dieser akuten Verlaufsform der Epstein-Barr-Virusinfektion gibt es auch die subakut-chronisch verlaufende Erkrankung, die besonders in den letzten Jahren neben anderen chronischen Infektionen, zum Beispiel mit Coxsackieviren, Adenoviren, Cytomegalieviren (CMV), Yersinien und Herpesviren, immer häufiger in allen Altersgruppen vorkommt.
Mittlerweile sollen bereits über 90 Prozent der Weltbevölkerung mit dem EBV infiziert sein. In Deutschland ist seit 2005 bis 2010 fast jeder Einwohner davon betroffen – es sei denn, man hat ein starkes Immunsystem, das eine Ansteckung mit diesen Viren, die jederzeit geschehen kann, sofort überwindet. Seit 2006 gab es deshalb kaum noch Neupatienten in meiner Praxis, die keine subakut-chronische Virusinfektion, insbesondere mit Epstein-Barr-Viren, hatten. Diejenigen, die virenfrei waren, hatten sich bereits durch eine entsprechende Therapie davon befreit und danach vor einer Neuinfektion geschützt.

Die Hauptursache für die starke Zunahme dieser chronischen Virus- und Bakterieninfektionen ist ein durch negative Umwelteinflüsse (Umweltgifte, Mobilfunkstrahlung etc.) zunehmend geschwächtes Immunsystem. Aus diesem Grund nehmen auch nicht nur derartige Virusinfektionen, sondern auch Allergien und viele andere chronische Krankheiten immer mehr zu. Für eine erfolgreiche Therapie und einen dauerhaften Ansteckungsschutz sollten diese Faktoren daher mitberücksichtigt werden.

Für die chronische Epstein-Barr-Virusinfektion gibt es zwei Entstehungsmöglichkeiten. Zum einen entsteht sie immer dann, wenn eine akute Mononukleose nicht richtig vom Körper überwunden wird. Zurück können dann eine Menge vor sich hin schwelende Beschwerden bleiben (Liste mit den häufigsten Symptomen siehe weiter unten). Zum anderen kann man die chronische Epstein-Barr-Virusinfektion auch bekommen, ohne jemals akut daran erkrankt gewesen zu sein. Diese Erkrankungsform kommt heute mit Abstand am häufigsten vor.

Ansteckungswege für die EBV-Infektion

Eine Ansteckung mit diesem Virus kann über den Speichel, über Schleimhautkontakte und über das Blut erfolgen. Daher kann man sich nicht nur durch das Küssen anstecken, sondern auch über ganz normale Hand- und Hautkontakte und somit auch über Türklinken und andere häufig berührte Gegenstände. Die Viren können außerhalb des Körpers bis zu mehreren Stunden, je nach Feuchtigkeit beziehungsweise Umgebungsmilieu sogar ein bis drei Tage überleben. Die Haupteintrittspforten der Erreger sind der Mund und die Nasen- und Augenschleimhäute. In der Regel gelangen sie über die eigenen Hände an diese Stellen.

Untersuchungsmethoden für das Epstein-Barr-Virus

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche labortechnische Nachweismethoden und mehrere alternative Untersuchungsmethoden für eine Epstein-Barr-Virusinfektion.

Antikörpernachweis:

Bei der ersten Untersuchungsmethode werden spezifische Antikörper (Abwehrkörper des Immunsystems) gegen das Epstein-Barr-Virus im Blut untersucht. Bei einem Verdacht auf eine Infektion mit diesem Virus werden sie standardmäßig in den Arztpraxen gemacht.
Dadurch kann man zweifelsfrei die akute Verlaufsform des EBV, das Pfeiffersche Drüsenfieber, nachweisen. In diesem Fall sind dann spezifische Antikörper, so genannte Immunglobuline der Klasse M, kurz IgM, gegen das Virus erhöht (EBV-VCA-IgM > 0, VCA bedeutet, dass die Antikörper gegen die Kapselhülle des Virus gerichtet sind). Sobald die akute Infektion abgeklungen ist, sinken die IgM-Werte auf null. Danach bleiben noch für lange Zeit spezifische Langzeitantikörper, die Immunglobuline der Klasse G, kurz IgG, erhöht (EBV-VCA-IgG > 0).

Ganz anders sieht es bei der subakut-chronischen EBV-Infektion aus. Denn bei dieser Verlaufsform liegen nur selten erhöhte IgM-Werte bezüglich dieses Virus vor. Ist der IgM-Wert dennoch positiv, also größer als null, spricht dies eindeutig für eine Infektion. In diesem Fall kann eine subakut-chronische EBV-Infektion ebenfalls mit der Antikörperuntersuchung nachgewiesen werden.

Ist der spezifische IgM-Wert jedoch bei null und sind ausschließlich die Langzeitantikörper, die IgG-Werte, mehr oder weniger stark erhöht, kann man dadurch keine eindeutige Aussage machen, ob die untersuchte Person eine subakut-chronische Epstein-Barr-Virusinfektion hat oder nicht. Denn einerseits bleiben die spezifischen IgG-Werte nach einer durchgemachten Erkrankung für lange Zeit im Blut erhöht, auch dann, wenn keine Viren mehr vorhanden sind, und andererseits sind sie ebenfalls dauerhaft erhöht, wenn man eine subakut-chronische EBV-Infektion hat.

Aus diesem Grund lässt sich die subakut-chronische Epstein-Barr-Virusinfektion mit dem üblicherweise gemachten Antikörpernachweis meistens nicht nachweisen.

Viel besser eignet sich dafür der Direktnachweis des Epstein-Barr-Virus.

EBV-Direktnachweis:

Mit dem EBV-Direktnachweis kann man nicht nur die Viren selbst nachweisen, was mit den verschiedenen Antikörpernachweisen nicht immer möglich ist, sondern man kann damit auch die Intensität einer Infektion feststellen. Somit lässt sich mit dieser Untersuchungsmethode auch der Verlauf und Erfolg einer EBV-Therapie objektiv dokumentieren.

Am besten eignet sich diesbezüglich der direkte DNA-Nachweis der Viren mittels des PCR-Verfahrens (Polymerase Chain Reaction, Polymerase-Kettenreaktion). Damit lässt sich die EBV-Belastung quantitativ bestimmen.

Weil dieser Test nicht immer von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, wird er in den meisten Arztpraxen nicht standardmäßig gemacht und oft auch nicht angeboten.

Alternative Untersuchungsmethoden:

Neben den labortechnischen Blut- beziehungsweise Serumuntersuchungen gibt es zwar auch noch andere, zum Teil relativ gute Untersuchungsmethoden für die chronische Epstein-Barr-Virusinfektion, wie bestimmte kinesiologische oder energetische Tests oder Tests mit alternativmedizinischen elektronischen Geräten (Vitatec, Oberon, EAV, Bioresonanzdiagnostik etc.), diese sind schulmedizinisch jedoch nicht anerkannt.
In meiner Praxis verwende ich zur sicheren Diagnosestellung und zur Therapiekontrolle ebenfalls eine energetische Testmethode. Serologische Antikörperbefunde oder der Direktnachweis des Virus mittels PRC werden je nach Fall ergänzend einbezogen.

Allgemeine Entwicklung

Vor dem Jahr 2000 hatten die meisten Menschen in Deutschland und weltweit keine Antikörper gegen dieses Virus oder nur sehr niedrige EBV-IgG-Werte, die zumeist nicht über 20 bis 40 U/ml lagen. Wenn damals eine Person, ohne jemals akut das Pfeiffersche Drüsenfieber gehabt zu haben, höhere IgG-Werte gegen das EBV hatte, war dies bereits ein nahezu sicherer Beleg dafür, dass sie eine subakut-chronische Infektion hatte.

In den letzten Jahren, vor allem nach 2005 hat sich diese Situation jedoch deutlich verändert. Die EBV-IgG-Werte stiegen von Jahr zu Jahr in der Bevölkerung an und heute sind Blutserumwerte von über 300 U/ml bereits keine Seltenheit mehr, auch dann, wenn man niemals das Pfeiffersche Drüsenfieber gehabt hat. Wenn derart hohe Werte vor dem Jahr 2005 zweifelsfrei auf eine subakut-chronische EBV-Infektion hingedeutet hatten, werden sie heute in den meisten Praxen bereits als normal betrachtet. Den Patienten wird dann entweder gesagt, dass sie nichts haben oder dass die Werte für eine früher durchgemachte Erkrankung sprechen.

Der Grund für eine solche Interpretation der Blutwerte ist, dass man bei erhöhten EBV-IgG-Werten keine eindeutigen Aussagen bezüglich des Vorhandenseins dieses Virus und seiner Virulenz machen kann, auch wenn die Gesamtentwicklung und die hohen Werte für eine starke Verbreitung der subakut-chronischen Infektion sprechen. Somit lassen sich die Epstein-Barr-Viren bei einem Verdacht auf eine subakut-chronische Verlaufsform labortechnisch meistens nur mit dem Direktnachweis mittels des PCR-Verfahrens nachweisen.

Hauptsymptome der EBV-Infektion

Ob und wie stark man nach einer Infektion mit diesem Virus daran erkrankt, ist immer von der momentanen Immunlage abhängig. Eine Infektion muss bei gesundem Immunsystem daher keinesfalls zu einer Erkrankung führen. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, können die Epstein-Barr-Viren bestimmte Körperregionen oder den ganzen Körper befallen, wodurch die unterschiedlichsten Symptome entstehen können. Letztes ist in den letzten Jahren bei immer mehr Menschen der Fall.

Am häufigsten betroffen sind das Gehirn, bestimmte Nerven und Organe, wie zum Beispiel der Nervus vagus und sympathicus, die Leber, die Lymphknoten und Speicheldrüsen, die Muskeln und Gelenke, aber auch das Blut beziehungsweise die weißen und roten Blutkörperchen. Da die Intensität der Symptome von der Gesamtverfassung des Körpers und der Psyche abhängig ist, haben viele Betroffene entweder permanent dieselben Beschwerden oder sie kennen auch Phasen, in denen sie sich deutlich besser fühlen.
Mittlerweile geht man auch davon aus, dass das Epstein-Barr-Virus ebenfalls an der Entstehung von Krebs beteiligt sein kann.

Am häufigsten treten folgende Symptome auf:

  • Kopfschmerzen (Infektion verschiedener Großhirnbereiche)
  • Schwindel (Infektion des Gleichgewichtsorgans oder des Hör- und Gleichgewichtsnervs)
  • Epilepsie (Infektion bestimmter Gehirnbereiche)
  • psychische Störungen (Infektion bestimmter Gehirnbereiche und des Nervus sympathicus)
  • leicht erhöhte (subfebrile) Körpertemperatur, zeitweise bis 38°C, besonders bei Kindern (Infektion verschiedener Körperbereiche, insbesondere des Temperaturzentrums im Gehirn)
  • Konzentrationsstörungen bis hin zu ADS (= Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, meistens in Verbindung mit einer Giftbelastung des Gehirns und Allergien, siehe auch den Artikel „Chronische Erschöpfung und Hyperaktivität)
  • Gedächtnisstörungen (Infektion bestimmter Gehirnbereiche)
  • Schlafstörungen (Infektion der Schlafzentren)
  • chronische Erschöpfung und Müdigkeit (Infektion des Nervus vagus)
  • innere Unruhe (Infektion des Nervus sympathicus)
  • Nervenschmerzen (Infektion verschiedener sensibler Nerven)
  • Schilddrüsenstörungen (Über- und Unterfunktion, Infektion der Schilddrüse)
  • Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Herzziehen bis Herzschmerzen (Infektion des Reizleitungssystems, Plexus cardiacus und/oder Herzmuskels)
  • Leberfunktionsstörungen (Hepatopathie) mit Ausscheidungsstörungen (= Leberstau) für Stoffwechselendprodukte und Umweltgifte, mit oder ohne erhöhten Leberwerten (Infektion der Leber)
  • chronische Nierenbeschwerden, z. B. Nierenschmerzen, Blut und/oder Eiweiß im Urin (Infektion der Nieren)
  • Milzvergrößerung (Infektion der Milz)
  • Lymphknotenschwellungen (Lymphknoteninfektion)
  • rheumaähnliche Muskelschmerzen (Infektion von Muskeln)
  • Rückenschmerzen (Infektion der Rückenmuskulatur)
  • rheumaähnliche Gelenkbeschwerden (Infektion von Gelenken)
  • Blutbildveränderungen (Infektion und Zerstörung von bestimmten Blutkörperchen, z. B. durch Epstein-Barr-Viren bedingte Granulozytopenie, Lymphozytopenie oder Thrombozytopenie = Verminderung der Granulozyten, Lymphozyten oder Thrombozyten im Blut. Im Extremfall kann es auch zur Panzytopenie kommen = Verminderung aller Blutkörperchen.)
  • Hodenschmerzen (Infektion der Hoden)
  • Eierstockschmerzen (Infektion der Eierstöcke)
  • kann an der Entstehung bestimmter Krebsarten beteiligt sein

Wichtige Anmerkung: Alle aufgeführten Symptome können grundsätzlich auch andere Krankheitsursachen haben!

Entgiftungsprobleme bei infektionsbedingtem Leberstau

Wegen der häufig vorkommenden chronischen Infektion der Leber mit den Epstein-Barr-Viren, aber auch mit Coxsackieviren, Adenoviren, Yersinien, Borrelien und bestimmten Parasiten, kann eine Entgiftungstherapie regelrecht zur Tortur werden. Infolge einer solchen Infektion befindet sich die Leber nämlich im Stau, das heißt, sie kann die normal anfallenden Stoffwechselendprodukte nicht mehr optimal ausscheiden. Mit einer Zusatzbelastung aus mobilisierten „Altlasten“ wird sie dann erst recht nicht mehr fertig. Das ist einer der Gründe, warum in der heutigen Zeit immer mehr Menschen große Schwierigkeiten mit Entgiftungskuren und Verbesserungen der Ernährungsweise haben. Denn auch eine Ernährungsverbesserung führt kurzfristig zu einer mehr oder weniger starken Entschlackung und Entgiftung des Körpers, bis sich dieser an das neue Stoffwechselniveau gewöhnt hat. (Die vielfältigen Symptome eines Leberstaus habe ich ausführlich in den Kapiteln 19 und 20 im Buch „Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei“ beschrieben.)

Heilungsmöglichkeiten für die chronische EBV-Infektion

Um sich von einer Virusinfektion zu befreien, gibt es grundsätzlich zwei Wege:

  • Neben den naturheilkundlichen Heilungswegen gibt es aber auch noch einige ernährungstherapeutische Möglichkeiten, Viren, Bakterien und Parasiten im Körper zu überwinden. Mit einer allgemein gesunden Ernährungsweise im Sinne einer gut kombinierten Vollwertkost (siehe den Artikel „Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung„) oder der so genannten zweiten Trennkoststufe (diese wird ausführlich im Buch „Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei“ beschrieben) kann man die meisten chronischen Virus- und Bakterieninfektionen zwar eindämmen beziehungsweise unterdrücken, für eine hundertprozentige Ausheilung muss das Immunsystem in der Regel jedoch noch stärker unterstützt werden. Das Wissen darüber, wie dies allein mit der Nahrung möglich ist, wird einerseits in meiner Praxis und auf meinen Ernährungsseminaren weitergegeben, andererseits ist es ein wichtiges Thema eines meiner neuen Bücher (der voraussichtliche Erscheinungstermin ist noch nicht bestimmbar).

Danke für diesen aufschlussreichen Artikel an:  https://www.mueller-burzler.de/die-chronische-epstein-barr-virusinfektion-ebv-infektion-eine-erkrankung-mit-vielen-gesichtern-entstehung-symptome-heilung.html

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Gibt es und kann es krankmachende Viren geben?

Newsletter klein-klein-verlag vom 01.03.2006
Es gibt keine krankmachenden Viren      

Dr. Stefan Lanka

Gibt es und kann es krankmachende Viren geben?

Hier ein Beitrag, der es jedem Laien ermöglicht zu überprüfen, ob in einer Publikation der Beweis für die Existenz eines Virus enthalten ist oder nicht:

Viren sind definiert als kleine Körper, die in einer Zelle produziert werden, die Zelle und den Organismus verlassen können und wieder in eine Zelle gelangen können, in der sie wieder vermehrt werden.
Die Körper, die als Viren bezeichnet werden, bestehen aus einer Hülle aus Eiweißen und beinhalten ein Stück Nukleinsäure.
Die Nukleinsäure der tatsächlich existierenden Viren besteht aus doppelsträngiger, zirkulär geschlossener DNA.
Im Falle der tatsächlich existierenden Viren hat man nie krankmachende Eigenschaften beobachten können; im Gegenteil.

Jedem Menschen, der die wissenschaftlichen, also überprüf- und nachvollziehbaren Erkenntnisse von Dr. Hamer zur Kenntnis nimmt wird klar, dass es keine krankmachenden Viren geben kann.
Jedem Menschen, der die wissenschaftlichen, also überprüf- und nachvollziehbaren Erkenntnisse der Evolutions-Biologie und der Grundsubstanzforschung zur Kenntnis nimmt wird klar, dass es bei komplexeren Organismen, wie Menschen, Tieren und Pflanzen keine Körper geben kann, die man als Viren bezeichnen könnte.

Wenn man die Existenz eines Virus behauptet, muss man die Beweise hierfür auch in einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlichen und alle getätigten Schritte beschreiben und dokumentieren.
Nur wenn Aussagen in Form von Publikationen überprüfbar und nachvollziehbar sind, kann man von Wissenschaft sprechen. Alles andere ist keine Wissenschaft.

In einer Publikation über einen Virusnachweis müssen natürlich die Fotos der isolierten Viren und der Viren, wie sie sich im Körper oder in Körperflüssigkeiten befinden enthalten sein. Das kann ein Laie sehr einfach überprüfen.
Bei einem Virusnachweis kommt es besonders auf die biochemische Charakterisierung der Eiweiße und der Nukleinsäure des Virus an. Der Beschreibung einer biochemischen Charakterisierung der Eiweiße und Nukleinsäure eines Virus kann jeder Laie folgen.
Ob ein typisches Streifenmuster als Dokumentation der Charakterisierung der Eiweiße und der Nukleinsäure in der entsprechenden Publikation abgebildet und vorhanden ist, kann auch jeder Laie LEICHT und SOFORT überprüfen.
Es gibt drei leichte Möglichkeiten für einen Laien, die Aussagen über die Existenz eines Virus zu überprüfen:

1. Das Foto des isolierten Virus:
Das Foto vom isolierten Virus ist das einfachste an der ganzen Arbeit der Virusisolation. Es dauert 20 Minuten bis das Foto gemacht ist, nachdem das Virus isoliert wurde.
Zum Foto gehört natürlich die genaue Beschreibung, wie und in welchen Schritten das Virus isoliert wurde.

Dazu gehört natürlich auch, dass ich ein Foto des Virus im Organismus vorweisen kann und das muss natürlich das gleiche Aussehen und die gleichen Strukturen aufweisen, wie das Virus, welches ich isolierte. Natürlich gehört auch hier eine Beschreibung dazu, wie dieses Foto zustande kam.
Die Beschreibungen müssen so klar und detailliert beschrieben sein, dass jeder Mensch die Schritte nachvollziehen und selbst auch durchführen kann.

Hinweis zu 1.:
Es gibt in der gesamten wissenschaftlichen Literatur kein Foto eines als krankmachend behaupteten Virus, das als ein Foto eines isolierten Virus behauptet wird!
Auch gibt es kein einziges Foto eines als krankmachend behaupteten Virus, das als ein Foto eines Virus behauptet wird, welches sich im Organismus, im Blut, Speichel oder einer sonstigen Körperflüssigkeit befinden soll.

2. Die Eiweiße des Virus:
Das wichtigste an der Virusisolation ist die biochemische Charakterisierung seiner Bestandteile. Wie will man sonst später behaupten können, dass ein bestimmtes Eiweiß oder eine bestimmte Nukleinsäure von einem Virus stammen? Wie soll denn später ein indirekter Test funktionieren können, wenn die Eiweiße und Nukleinsäuren nie isoliert und untersucht wurden.
Für die biochemische Charakterisierung wird das isolierte Virus in seine Bestandteile zerlegt und die Nukleinsäure von den Eiweißen getrennt.

Die Eiweiße werden in einem Verfahren, was als Gel-Elektro-phorese bezeichnet wird der Länge nach aufgetrennt und dann angefärbt. Es entsteht ein Streifenmuster, welches Auskunft darüber gibt, aus wie viel unterschiedlichen Eiweißen das Virus aufgebaut ist und welche unterschiedlichen Größen sie haben.
Der Vorgang der Auftrennung der Eiweiße des Virus entsprechend ihrer Länge wird im Detail beschrieben und das Steifenmuster fotografiert und publiziert. Die Eiweiße können dann in weiteren Experimenten, sogar noch auf ihre individuelle Zusammensetzung untersucht werden.

Hinweis zu 2.:
Ein Foto des Streifenmusters, der in der Gel-Elektrophorese aufgetrennten Eiweiße eines behaupteten krankmachenden Virus gibt es in keiner einzigen Publikation.
In den Publikationen, die die Existenz von krankmachenden Viren behaupten taucht nirgendwo irgendeine Dokumentation einer biochemischen Charakterisierung von Eiweißen aus einem isolierten Virus auf.

3. Die Nukleinsäure des Virus
Die mittels eines einfachen Vorganges von den Eiweißen getrennte Nukleinsäure des Virus wird in einem Verfahren, was als Gel-Elektrophorese bezeichnet wird, der Länge nach aufgetrennt und dann angefärbt. Auf dem Gel wird ein Streifen sichtbar. Parallel aufgetrennte Nukleinsäure mit bekannter Länge ergeben einen ersten Hinweis auf die Länge der isolierten Nukleinsäure.
Zur weiteren Charakterisierung der Nukleinsäure des Virus, wird sie biochemisch zerschnitten und in der Gel-Elektro-phorese wieder aufgetrennt. Dies ergibt ein spezifisches Streifenmuster, welches vom sog. genetischen Fingerabdruck her mittlerweile auch der Öffentlichkeit bekannt ist.

In weiteren Untersuchungen kann man die genauere Zusammensetzung der Nukleinsäure untersuchen.
Die Ergebnisse dieser Experimente werden selbstverständlich fotografiert und publiziert. Man braucht ja Beweise für seine Behauptungen, wie lange die Nukleinsäure ist, die aus dem Virus stammt und wie sie sich zusammensetzt.

Die hier verwendeten Techniken sind so einfach, dass es unvorbereiteten Schülergruppen und Journalisten gelungen ist, nur mit der schriftlicher Anleitung aus den Publikationen, das von mir isolierte Virus an zwei Nachmittagen selbstständig zu isolieren, biochemisch (wie oben beschreiben) zu charakterisieren und die Ergebnisse zu dokumentieren.
(Inklusive der elektronenmikroskopischen Aufnahmen der isolierten Viren. Die Aufnahmen von Viren im Organismus dauert ca. 2-3 Tage, da die Zellen entwässert und chemisch fixiert werden müssen, bevor sie in hauchdünne Scheibchen geschnitten werden, damit man überhaupt hineinsehen kann.)

Hinweis zu 3.:
Es gibt in keiner Publikation eine Dokumentation einer Auftrennung einer Nukleinsäure, von der behauptet wird, dass sie aus einem Virus stammt.
Auch gibt es in keiner Publikation in denen die Existenz von krankmachenden Viren behauptet wird das typische Streifenmuster einer biochemischen Auftrennung, welches vom sog. genetischen Fingerabdruck mittlerweile auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist.

Zusammenfassung:
1.a) Anhand des Fotos eines als isoliert behaupteten Virus kann jeder Laie überprüfen, ob hier überhaupt was isoliert wurde oder nicht: Befinden sich auf einem Foto, welches als isoliertes Virus behauptet wird, unterschiedlich große Teile, dann ist das schon unwahr, denn isolierte Viren sind alle gleich groß.

Erst seit der Erfindung der Idee eines Ebola-Virus wurden, wie jetzt im Falle von H5N1 Viren in Wurstform behauptet. Wobei bei H5N1 es ja noch viel lustiger ist, da hier unterschiedlichste Fotos zirkulieren – alle außerhalb von wissenschaftlichen Publikationen – die das behauptete Virus mal als Wurst, mal als unförmige Blase darstellen.

1.b) Aufnahmen von als krankmachend behaupteten Viren in einem Mensch oder Tier oder einer Körperflüssigkeit daraus, über die es sich ja vermehren soll und in der es sich massenhaft befinden soll, gibt es nicht! Das kann jeder Laie überprüfen: Gibt es ein Foto eines als krankmachend behaupteten Virus, von dem behauptet wird, das es sich im Menschen oder in einer Körperflüssigkeit oder nicht?

Alle Aufnahmen von als krankmachend behaupteten Viren sind Aufnahmen von ganz normalen Bestandteilen von Zellen oder künstlich hergestellte Teilchen. In allen wissenschaftlichen Publikationen, die Fotos als Fotos von krankmachenden Viren behaupten ist dies sogar beschrieben! Jeder Laie, der des Englischen mächtig ist, kann dies überprüfen: Durch lesen!

2.) Jeder Laie kann überprüfen, ob in irgendeiner Publikation, in der die Existenz eines krankmachenden Virus behauptet wird, die biochemische Charakterisierung von Eiweißen des behaupteten Virus beschrieben oder dokumentiert ist. Eine solche Beschreibung und Dokumentation gibt es nicht. Wenn von Eiweißen mit dieser oder jenen Eigenschaft gesprochen wird, tauchen diese direkt nie auf, sondern wurden „indirekt“ nachgewiesen.

Mit indirekten Methoden (z.B. sog. Antikörper) Eiweiße nachzuweisen, die zuvor nie direkt nachgewiesen wurde, ist nicht möglich.

Der Trick ist einfach zu durchschauen:
Eiweiße aus dem Blut (Globuline) werden einfach als Antikörper ausgegeben. Je nach Laborbedingungen binden Globuline an andere Substanzen oder nicht. Kommt es zur Bindung, wird behauptet dass ein indirekter Nachweis erfolgt sei. Das ist ein historischer Betrug mit dramatischen Folgen.

3. Jeder Laie kann überprüfen, ob es eine Publikation zu einem behaupteten Virus gibt, in der die biochemische Charakterisierung der Nukleinsäure eines Virus beschrieben und dokumentiert ist. Im Falle der krankmachenden Viren gibt es eine solche Publikation nicht.
Das bedeutet automatisch, dass die sog. indirekten Nukleinsäure-Nachweisverfahren im Falle der als krankmachend behaupteten Viren nur Nukleinsäure nachweisen, die sich schon zuvor im Organismus befunden haben. So einfach ist das!
Zum Einsatz kommt heute die sog. Nukleinsäurevermehrungsmethode PCR. Die macht nur dann Sinn, wenn nur sehr wenig Nukleinsäure vorhanden ist. Wären nur ein paar tausend Viren vorhanden, müsste nicht erst umständlich Nukleinsäure vermehrt werden, um dann zu sagen, hier ist die Nukleinsäure des Virus.
Mit der indirekten PCR-Nachweismethode, die heute als direkter Virusnachweis behauptet wird, kann beliebig manipuliert werden: Je nach Art der verwendeten Nukleinsäure, ob DNA oder RNA als Ausgangsquelle, kann man Menschen, wie es beim HIV-PCR-Test geschieht, beliebig „positiv“ oder „negativ“ testen.

Der jetzt verwendete H5N1-PCR-Test testet jedes Tier und jeden Menschen positiv, weil die Nukleinsäure, die hier vermehrt wird und als spezifisch für H5N1 behauptet wird, in jedem Menschen und jeden Tier vorkommt. So wurde heute auch die Katze auf Rügen „positiv“ getestet.

So wird, wie ich vermute, in den nächsten Tagen auch der erste Mensch, auf Rügen oder am Bodensee, der zuvor durch Hemmung seiner essentiellen und lebensnotwendigen Neuraminidase-Enzyme im Körper durch Tamiflu-Gabe vergiftet wurde, „H5N1-positiv“ getestet werden, damit der Pandemieplan und die Vorhersagen erfüllt werden.

An das Forum: Agenda-Leben
Ich stelle gerne demjenigen engagierten Forums-Mitglied meine in deutsch geschriebene Diplom- und Doktorarbeit und meine englischen Publikationen über meine Virusentdeckung, Isolierung und Charakterisierung zur Verfügung, der sie einscannen möchte, um sie hier in das Forum zu stellen. Damit hoffe ich, dass das Zeitstehlen und Verwirren durch bestimmte Menschen hier im Forum, die sich als kritisch und zynisch geben, endlich ein Ende nimmt.
Man kann meine Diplom- und Doktorarbeit natürlich auch über die Fernleihe der Universitätsbibliothek Konstanz beziehen.

Hinweis:
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Verlagsteam des klein-klein-verlags:
Jürgen Bernhardt, Bärbel Engelbertz, Jürgen Faas, Stephanie Gawlitta, Karl Krafeld, Dr. Stefan Lanka, Bernadette Strasser, Dr. Erich Weber, Ingrid Weber, Veronika Widmer, Petra Wieczorek, Karin Wolfinger.

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Supervirus gezüchtet? Aufklärung von Dr. Lanka!

Sehr geehrte Damen und Herren!

In den Massenmedien wird behauptet, dass es Forschern gelungen sei, aus dem Vogelgrippe-Virus und dem Schweinegrippe-Virus ein neues, hochinfektiöses und tödliches Influenza-Virus zu züchten. Damit islamistische Terroristen dieses Virus nicht nachbauen und den Westen infizieren, hat die US-Amerikanische Regierung die Forscher angewiesen, ihre Ergebnisse nicht zu veröffentlichen.

Weil hier eine riesen Chance liegt, wenn die Wirklichkeit hinter diesen Behauptungen öffentlich wird, aber gleichzeitig auch eine riesen Gefahr liegt, wenn es den Betreibern gelingt, mit ihren Virus-Ideen eine reale Panik und massenhaftes Ersticken durch den Blutverdicker Tamiflu auszulösen, möchte ich Ihnen erklären, was exakt die Forscher tun, um ihre Aussagen mit Experimenten scheinbar zu belegen.

Ich demonstriere das anhand der aktuellsten Publikation zu diesem Thema (PLoS Pathog 7(12): e1002443) in der Dr. Seema S. Lakdawala und seine Kollegen vom US-Amerikanischen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten in Bethesda behaupten, dass sie herausgefunden hätten, welche Gen-Ausstattung es sei, die H1N1 zum Pandemie-Virus macht.

Als Modell für den Menschen benutzen sie junge Frettchen, die mit implantieren Meßelektroden versehen in einer Unterdruckkabine festgeschraubt sind. Ihnen wird die Kehle aufgeschnitten und in die Luftröhre ein Schlauch eingebracht, durch den langsam Flüssigkeit in die Lunge tropft. Die Flüssigkeit entstammt aus Zellkulturen, die einmal mit Flüssigkeit von einem Tier in Kontakt gebracht wurden, von der behauptet wurde, dass sie mit H1N1 infiziert sei.

Tierversuche

Je nach Tropfgeschwindigkeit und Zusammensetzung der verwendeten Tropflösung entzünden sich Luftröhre und Lunge und sterben die Tiere mehr oder weniger schnell. Je nachdem, wie sich die Luftröhren und die Lungen entzünden, und welches Organ zuerst, und mit welchen weiteren Symptomen die Tiere sterben, werden unterschiedliche Viren-Typen behauptet.

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Wen interessiert noch die Schweinegrippe

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